Schockanrufer versetzten Opfer in Angst

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Einen "Schockanruf" erhielt am Montagnachmittag eine 64-jährige Frau in Crailsheim. Der Anrufer teilte ihr mit, dass der Sohn in einen Unfall verwickelt sei und sie sofort einige Tausend Euro bezahlen müsse. "Die Frau reagierte richtig und legte auf", berichtete gestern die Polizei. Bereits Ende Dezember erhielten im Stadtgebiet von Crailsheim insgesamt 13 Personen mit russischem Migrationshintergrund sogenannte Schockanrufe. Der Anrufer gab jeweils an, dass der Sohn oder die Tochter in einen Unfall verwickelt sei und forderte bis zu 40 000 Euro Schadenersatz. Um die Menschen in Angst zu versetzen, gab der Anrufer das Telefon an einen angeblichen Anwalt weiter. Allerdings kam es in keinem Fall zu einer Geldübergabe.

In den vergangenen Monaten wurden von Beamten der Polizeidirektion Schwäbisch Hall zahlreiche Flugblätter, auch in russischer Sprache, verteilt. Auf diesen Zetteln wird das Vorgehen der Schockanrufer beschrieben. Zudem gibt die Polizei wertvolle Tipps, wie man sich bei derartigen Anrufen am besten verhält.

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