Schanz bei Fichtenberg für vier Wochen voll gesperrt

Wer regelmäßig bei Fichtenberg über die Schanz fährt, muss sich auf Umwege einstellen. Die L 1066 wird ab Montag unter Vollsperrung saniert.

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Flickenteppich an der Schanz bei Fichtenberg. Ab kommenden Montag wird die L 1066 auf einer Länge von 600 Metern von Grund auf saniert.  Foto: 

Im vergangenen Jahr wurde die L 1066 zwischen Murrhardt und Eisenschmiedmühle und zwischen Fichtenberg und Kronmühle saniert. Nun ist die Ostseite der Schanz an der Reihe, auf der sich im Lauf der Jahre massive Schäden gebildet haben, die bislang allenfalls notdürftig geflickt worden sind. Ab heute werden die Baumaschinen anrücken, um die Fahrbahndecke auf einer Länge von etwa 600 Metern komplett zu erneuern.

Die Sanierungsstrecke beginnt an der Abzweigung der K 2614, also am Scheitelpunkt der Schanz, und endet im Tal bei Fichtenberg an der Abzweigung der L 1050 in Richtung Oberrot. Auf der Fornsbacher Seite ist die Schanz bereits vor einigen Jahren saniert worden.

800000 Euro werde das Land Baden-Württemberg in die Erneuerung der Straße investieren, teilt das Regierungspräsidium Stuttgart mit. Zu der Sanierungsmaßnahme gehört auch die Sicherung des talseitigen Hanges. Dazu muss ein Streifen von zwei Metern Breite bis zu 50 Zentimeter tief ausgehoben und dann neu aufgebaut werden.

Bei dem Umfang der Arbeiten reiche eine halbseitige Sperrung nicht aus, so das Regierungspräsidium. Die Schanz müsse daher bis voraussichtlich 6. Dezember komplett gesperrt werden. Die Umleitung wird ausgeschildert. Sie erfolgt ab Unterrot über die B 298 nach Wildgarten und von dort aus über die L 1050 und die L 1149 zur L 1066 bei Murrhardt. In der Gegenrichtung gilt die umgekehrte Reihenfolge.

Mit der nächsten Baumaßnahme an der Schanz wird voraussichtlich im Juni 2015 begonnen. Dann wird, vorausgesetzt die nötigen Mittel werden rechtzeitig zugewiesen, der bisherige Fußweg auf der Hangseite zwischen Plapphof und dem Scheitelpunkt der Schanz zum "Radweg mit Fußgängerbenutzung" ausgebaut. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf 270000 Euro belaufe. Derzeit würden bereits kleinere Rodungen durchgeführt, erklärte gestern ein Sprecher des Regierungspräsidiums. Damit soll ein neues "Habitat" für die Zauneidechsen geschaffen werden, die an einem Teil der Böschung entdeckt wurden. Den Tieren steht nun eine "Mulchmahd" ins Haus. Man hofft, dass sie dann umziehen.

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