Sanierung geht weiter Schrozberg: Gemeinderat billigt Pläne für weitere Abschnitte

Das Stadtbild von Schrozberg wird weiter verschönert: Auf der kommunalen Sanierungsliste stehen jetzt zwei weitere Straßenzüge und der Bereich rings um den Bahnhof. Der Gemeinderat billigte die Pläne.

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Der Landschaftsarchitekt Armin Hauenstein aus Untermünkheim, der schon für die bisherigen Sanierungsprojekte (zum Beispiel auf dem Marktplatz rings um die evangelische Kirche und in der Blaufeldener Straße) verantwortlich zeichnete, stellte den Stadträten in der jüngsten Gemeinderatssitzung seine Ideen vor - und zwar für die Oberstettener Straße vom Schafsee bis zum Ortsende in Richtung Könbronn, für die Bahnhofstraße sowie für das Umfeld des Bahnhofes mitsamt der alten Ladestraße.

Jenseits der Bahnlinie sind die Arbeiten am Zeller Weg entlang des LBV-Lagerhauses mittlerweile so gut wie beendet.

Neue Straßen und Gehwege mitsamt Bepflanzungen in den besagten Bereichen der Schrozberger Innenstadt schlagen mit rund 1,6 Millionen Euro zu Buche.

Darin sind die Kosten für neue Kanäle und Wasserleitungen allerdings noch nicht enthalten. Das Ingenieurbüro Eissing muss diese Posten erst noch kalkulieren. Auf die Rechnung kommen auch noch die Kosten für DSL-Leerrohre zur Erweiterung des Breitbandnetzes. Und wo immer es räumlich geht, sollen künftig weitere Bäume das Stadtbild zieren.

"Darauf legen wir stets großen Wert", wie Bürgermeister Klemens Izsak sagte. Er hat auch keine Probleme damit, eines Tages die Motorsäge einzusetzen, wenn ein Baum zum Störfaktor wird.

Alle kommunalen Projekte im Sanierungsgebiet werden von Vater Staat grundsätzlich mit 60 Prozent gefördert. Zudem hofft die Stadt auf Mittel aus dem Ausgleichsstock. Wünsche und Anregungen aus der Bürgerschaft sollen ebenfalls in die Planungen einfließen. Die Stadt rechnet damit, dass die Arbeiten nach den Sommerferien 2014 oder eventuell auch erst im Frühjahr 2015 gestartet werden können.

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