Sakellariou: Rücktritt von Gabriele Warminski-Leitheußer war abzusehen

"Es hat viel zu oft geholpert. Der Rücktritt war abzusehen", sagte gestern das Haller SPD-Landtagsmitglied Nikolaos Sakellariou als bekannt wurde, dass Gabriele Warminski-Leitheußer das Handtuch wirft.

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Die Übernahme des Kultministeriums nach 60 Jahren CDU-Herrschaft sei eine Mammutaufgabe gewesen, erklärte Sakellariou, der wie die Ministerin der SPD angehört. Es habe nicht an den Zielen in der Bildungspolitik gelegen, meint der Haller Rechtsanwalt.

Die Ministerin habe sich aber angreifbar gemacht, beispielsweise mit der Entlassung des Pressesprechers und der persönlichen Referentin. Schon durch die Richtungsänderung in der Bildungspolitik habe es ordentlich im Gebälk geknirscht. Da seien selbst verursachte Nebengeräusche nicht hilfreich. Eine Schwächung der SPD sieht Sakellariou nicht. "Es wäre eine Schwächung gewesen, wenn man es hätte laufen lassen."

Als neuer Kultusminister ist der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch (43), im Gespräch. "Das ist ein blitzgescheiter Jurist und Vater von vier Kindern. Ich kenne ihn, er war auf meinen 50. Geburtstag", verteilt Sakellariou Vorschusslorbeeren. Der Neue könne unbelastet an die riesige Aufgabe gehen. Es sei gut, dass für die Bildungspolitik ein Vater mit Schulkindern zuständig sei, das schaffe einen anderen Blickwinkel.

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