Saftiges Fest

Zuerst waschen, dann zerkleinern und pressen - das sind die Schritte vom Apfel zum Saft. Beim Gerabronner Apfelfest haben Kinder selbst Hand angelegt und ihren eigenen Vitamintrank produziert.

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Die Ursprünge des Apfelfests reichen weit zurück: Seit mehr als 20 Jahren gibt es schon das gemeinsame Mosten in kleinem Rahmen. Damals hatten sich Fuß-baller zusammengetan. Vor rund 15 Jahren übernahm der Naturschutzbund (Nabu) Gerabronn die Organisation.

Da sich der Nabu unter anderem auch für den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzt, bot sich das Fest an. Ziel war und ist es, vor allem Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass der Apfelsaft nicht in der Flasche oder im Tetrapack wächst, sondern mit Arbeit verbunden ist, frisch viel besser schmeckt und darüber hinaus auch sehr gesund ist.

Nachdem der Nabu-Vorsitzende Hartmut Himmelein auch Vorsitzender des Vereins "Füreinander" geworden war, der sich für die Kinder- und Jugendarbeit der beiden Gerabronner Kirchengemeinden einsetzt, wurde die gemeinsame Veranstaltung geboren. "Da es immer weniger Streuobstwiesen gibt, wollen wir zeigen, wie wichtig diese ökologisch wertvollen Flächen sind", so Himmelein.

Zunächst fand das Apfelfest in der Gerabronner Grabenstraße statt, später an der katholischen Kirche. "Für Kinder ist das Fest nach wie vor ein Magnet", sagt Himmelein. Sobald die Gerätschaften stehen, sind die ersten Kinder da und wollen mithelfen: Für sie ist extra eine kleine Presse vorhanden, damit sie selbst Hand anlegen können.

Und wenn dann genügend Saft gepresst ist, können die Kinder direkt in der Nähe Kastanien sammeln und aus ihnen Spielzeug basteln.

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