Realschule Blaufelden punktet mit persönlichen Kontakten

Zeitgemäßer Unterricht, Medienprofil, soziales Lernen, attraktives Schulzentrum und lebendige Schulgemeinde - das sind die fünf Säulen, auf denen das Schulzentrum Blaufelden steht.

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  • Konzentriertes Arbeiten im Förderunterricht: In den Klassen 5, 6 (Foto) und 10 werden die Schüler an der Realschule Blaufelden besonders gefördert - jeder in dem Bereich, in dem es Nachholbedarf gibt. 1/2
    Konzentriertes Arbeiten im Förderunterricht: In den Klassen 5, 6 (Foto) und 10 werden die Schüler an der Realschule Blaufelden besonders gefördert - jeder in dem Bereich, in dem es Nachholbedarf gibt. Foto: 
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Ein Anmeldeplus von 40 Prozent hat die Realschule Blaufelden im vergangenen Jahr verzeichnet. Das stimmt Rektor Rüdiger Pape und sein 49-köpfiges Kollegium optimistisch in Bezug auf die Zukunft der Landschulen. "In den letzten 15 Jahren hat die Realschule das beste Standing. Es war sicher richtig, konsequent auf diese Schulart zu setzen", meint der Schulleiter des Schulzentrums Blaufelden, zu dem neben der mit 322 Schülern stärksten Schulart Realschule auch eine Werkrealschule und eine Grundschule gehören.

In Blaufelden läuft viel über persönliche Kontakte und kurze Wege. Man ist mit den Lehrern bekannt, Geschwisterkinder haben gute Erfahrungen mit der Schule gemacht, der Verbund erleichtert den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule - all diese Überlegungen bewegen Eltern dazu, ihr Kind an der Realschule Blaufelden anzumelden.

Enger Kontakt zu Ausbilungsberufen

Ein Großteil der Schüler verlässt die Realschule nach Klasse 10 nicht nur mit dem Zeugnis der mittleren Reife in der Tasche, sondern außerdem mit einem Preis oder einer Belobigung für besondere schulische Leistungen. Etwas mehr als die Hälfte der Absolventen besucht anschließend ein berufliches Gymnasium, um das Abitur zu machen. Die übrigen Realschüler beginnen eine Berufsausbildung. "Da haben wir hier auf dem Land den großen Vorteil, dass wir in engem Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben vor Ort stehen. Der Übergang von der Schule in den Beruf klappt reibungslos", berichtet Pape.

Das Leitbild des Schulzentrums Blaufelden lautet: zeitgemäßes, soziales Lernen, mit- und voneinander, unter guten Bedingungen. Im Schulalltag spiegelt sich der Leitgedanke in einem freundlichen Umgangston, sehr gut ausgestatteten Fachräumen, zwei Computerräumen und neuen Medien in den Klassenzimmern wider. Das Hallenbad, eine Sport- und Gymnastikhalle und ein Stadion befinden sich in direkter Nachbarschaft. Eigenverantwortliches Arbeiten, Methodentraining und gezielte Förderung sind feste Bestandteile des Unterrichts.

Pflicht-AG in der sechsten Klasse

Um die Wahlpflichtbereiche Technik, Mensch und Umwelt sowie Französisch, die in Klasse 7 beginnen, besser kennenzulernen, müssen die Sechstklässler eine Pflicht-AG in den drei Feldern besuchen. So schnuppern sie jeweils ein Drittel des Schuljahres in den späteren Fachbereichen. "Mit diesem Angebot haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Am Ende des Schuljahres weiß jeder Schüler genau, welcher Bereich ihm am besten liegt", erklärt Konrektorin Andrea Herzog. "Seit wir die Schüler besser auf die Wahlpflichtfächer vorbereiten, entscheiden sich mehr Mädchen für das Fach Technik und mehr Jungen melden sich zum Französischunterricht an."

An der Realschule Blaufelden gestalten die Schüler das Schulleben aktiv mit. Es gibt ausgebildete Streitschlichter, einen eigenen Schülersanitätsdienst mit Bereitschaftshandy und Paten, die Fünftklässlern den Anfang an der neuen Schule erleichtern. Seit 30 Jahren schon gibt es Schülerlotsen, die morgens und mittags den Schulweg sichern. Gerade haben sich wieder 45 Jugendliche zum Lotsen ausbilden lassen.

Bei einer solch aktiven Schülerschaft und mit Eltern, die der Schule ihr Vertrauen schenken, wagt die Schulleitung eine positive Prognose für die Zukunft. "Es stellt sich die Frage, inwieweit die Möglichkeit, an der Realschule den Hauptschulabschluss machen zu können, politisch gewünscht und gestärkt wird", meint Andrea Herzog. "Als Verbundschule haben wir bereits Erfahrung mit beiden Schularten." Zukünftig würden vermehrt schwache und starke Schüler gemeinsam in einem Klassenzimmer sitzen. "Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen", sagt Herzog.


Das Schulzentrum Blaufelden wurde 1952 gebaut und 2002 umgebaut. Die Realschule, die zurzeit 322 Schüler besuchen, wird mit 14 Klassen zwei- beziehungsweise dreizügig geführt. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse beträgt 23. Am Schulzentrum, das ein Verbund aus Realschule, Werkrealschule und Grundschule ist, unterrichten 49 Lehrer.

Zum Einzugsbereich gehören die Gesamtgemeinde Blaufelden, die Altgemeinde Brettheim sowie Gerabronn und Langenburg. Nachmittags werden Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung sowie Arbeitsgemeinschaften angeboten.
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