Raiffeisenbank Schrozberg-Rot am See zufrieden mit 2012

Diffizile wirtschaftliche Rahmenbedingungen, dank konsequenter Ausrichtung auf den regionalen Markt aber ein gutes Jahresergebnis: Das trifft heuer erneut auf die Raiffeisenbank Schrozberg-Rot am See zu.

|
Vorherige Inhalte
  • Winfried Stahl Foto: Bartels 1/2
    Winfried Stahl Foto: Bartels
  • Lothar Kaletta Foto: Bartels 2/2
    Lothar Kaletta Foto: Bartels
Nächste Inhalte

Die Konzentration auf die eigenen Stärken hat der nördlichsten Genossenschaftsbank im Landkreis 2012 ein überdurchschnittliches Wachstum beschert. Das berichtete am Dienstagabend bei der ersten von vier Mitgliederversammlungen seines Hauses in Brettheim vor mehr als 200 Zuhörern Vorstand Lothar Kaletta.

Obwohl die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nicht eben Anlass zu übermäßigem Optimismus gegeben habe, so Kaletta, erwarte er 2013 "Wachstumsimpulse vorrangig vom Privatkonsum". Er hoffe darauf, dass "die Fiskalklippe in den USA keine Verwerfungen mit sich bringt". Auch die Entwicklung bei den Energiepreisen könnte sich als Konjunkturbremse herausstellen, ergänzte er.

Die Zahlen der Raiffeisenbank für 2012 indes stellen sich positiv dar. Die Bilanzsumme sei um 6,2 Prozent auf 233 Millionen Euro gewachsen. Die Einlagen stiegen im Berichtszeitraum um 4,3 Prozent auf 179,5 Millionen Euro. Bei den Kreditvergaben war ein Zuwachs um 5,3 Prozent auf 114,5 Millionen Euro zu verzeichnen. Damit liegt die Bank im Verbandsvergleich mit anderen Geno-Banken wie auch im Landkreis deutlich über den Durchschnittswerten.

Der Jahresüberschuss fiel allerdings mit 988.000 Euro (2012) im Vergleich zum Vorjahr mit 1,03 Millionen Euro geringer aus. Das sei den geringeren Zinsspannen geschuldet, erläuterte der Bankvorstand, der zusammen mit Winfried Stahl nahtlos die Nachfolge seines Ende November ausgeschiedenen Vorgängers Fritz Neidlein angetreten hat.

2012 stand zudem im Zeichen einer Mitglieder-Werbeaktion, die durchweg "als erfolgreich" bezeichnet werden könne, sagte Kaletta. 170 Kunden zeichneten Geschäftsanteile, so dass die Raiffeisenbank aktuell auf 4669 Mitglieder (Vorjahr 4499) mit 10.209 Geschäftsanteilen (10 176) bauen könne. "Wir sind bemüht, weitere Kunden anzusprechen", kündigte Kaletta an. Seit der Fusion 1999 können neue "Genossen" jedoch nur noch einen Anteil zeichnen. Die Bankmitglieder profitieren so nicht nur von den Vorteilen des Genossenschaftsgedankens, sondern auch von der sechsprozentigen Dividende, die 2012 ausgeschüttet wird, bestätigte Kalettas Vorstandskollege Winfried Stahl. Per Online-Umfrage bescheinigten die Kunden ihrer "Raiba" durchweg gute Noten. "Sie bestätigten damit den Leitspruch der Image-Kampagne 2012 ,ein Gewinn für alle", sagte Stahl.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Vorbericht: Crailsheim Merlins in Hanau

Die Merlins wollen ihre Siegesserie in Hanau fortsetzen. weiter lesen