Polizeibericht vom 3. Januar 2014

Bei der Polizei sind zum Jahreswechsel einige Änderungen beim Zuschnitt der Reviere in Kraft getreten. Es bleibt bei den Revieren in Hall und Crailsheim sowie dem Autobahnpolizeirevier in Kirchberg.

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Die Zeiten, als es die Polizeidirektion Schwäbisch Hall gegeben hat, sind vorbei. In der Kreisstadt gibt es nunmehr nur ein Polizeirevier. Das geht aus einer Pressemitteilung des neuen Polizeipräsidiums mit Sitz in Aalen hervor. Im Kreis Hall bleiben acht Polizeiposten bestehen, darunter in Mainhardt, Ilshofen, Bühlertann, Gaildorf, Blaufelden, Rot am See und Fichtenau.

Insgesamt erstreckt sich das Einsatzgebiet des neuen Polizeipräsidiums auf die Landkreise Hall, Rems-Murr und Ostalb mit zehn Polizeirevieren und 32 Polizeiposten, in denen 1600 Mitarbeiter tätig sind.

Dienstanweisungen für die künftigen Tätigkeiten der einzelnen Organisationseinheiten sowie neue Einsatzpläne seien geschrieben, berichtet das Aalener Präsidium. Der Funkbetrieb sei schon zusammengeschaltet. Zug um Zug will man in die Neuorganisation hineingleiten, erklärt der neue Polizeichef, der Leitende Kriminaldirektor Ralf Michelfelder. Bis spätestens 8. Januar sollen alle neuen Polizeieinheiten voll funktionsfähig sein.

In jedem der drei Landkreise bleiben Kriminalisten vor Ort, um Raubstraftaten, schwere Körperverletzungen oder Vergewaltigungen zu ermitteln. Alle komplexeren Delikte sollen von Spezialisten der neuen Kriminalpolizeidirektion in Waiblingen aufgeklärt werden - zum Beispiel Internet- und Wirtschaftskriminalität sowie Staatsschutzdelikte.

Die Verkehrspolizei ist mit ihrer Zentrale, der Verkehrspolizeidirektion, in Kirchberg und den Verkehrskommissariaten in Aalen und Backnang (bis Sommer in Waiblingen) an allen drei Hauptverkehrsadern des neuen Präsidiumsgebiets, der A6, der B 14 und der B 29, präsent.

"Unser Anspruch ist, aus bislang drei guten Polizeidirektionen ein noch besseres Polizeipräsidium zu schaffen", so Michelfelder.

Im Führungs- und Lagezentrum sollen die Fäden zusammenlaufen. Dort werden sämtliche polizeilichen Einsätze des Polizeipräsidiums Aalen koordiniert. Auf großen Videobildschirmen sind alle Streifenwagen mit ihrem GPS-genauen Standort zu sehen, so dass der nächstgelegene Streifenwagen beauftragt werden kann. Im Januar und Februar sind die Notruftelefone in Aalen und Hall noch besetzt. Danach werden auch die Notrufe schrittweise ins neue Führungs- und Lagezentrum umgeleitet. "Es ist absolut wichtig, dass kein Notruf eines Bürgers ins Leere läuft", betont Michelfelder. Deshalb gehe man in Schritten vor.

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