Polizei sieht keine Häufung bei Tötungsdelikten

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Schlusspunkt 255 Tötungsdelikte hat es 2011 in Baden-Württemberg gegeben. "Für 2012 liegen noch keine Zahlen vor", so Frank Spitzmüller vom Innenministerium - es sei im langjährigen Vergleich aber keine signifikante Steigerung zu erkennen. "Solche Ausmaße wie in Hall finden häufig im familiären Umfeld statt", meint Spitzmüller. Es handle sich dabei meistens um langanhaltende Konflikte in der Beziehung, beispielsweise bedingt durch Sorgerechtsstreit, Schulden oder Scheidung. "Oftmals ist für Außenstehende wenig zu erkennen, erst die finale Tat setzt den Schlusspunkt der Auseinandersetzung", so der Referent.

Seelsorge Neben Angehörigen werden auch Polizisten psychologisch betreut, die mit grausamen Taten konfrontiert werden, sagt Markus Schweikert vom Innenministerium. Posttraumatische Belastung, Stress und Traumata seien keine Seltenheit. Geschulte Beamte und Psychologen kümmern sich um die Polizisten.

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