PHILATELIE

Die Briefmarkenkunde oder Philatelie ist ungefähr so alt wie die Geschichte der Postwertzeichen. Nachdem am 6. Mai 1840 in Großbritannien die "One Penny Black" als erste Marke der Welt herausgegeben worden war, betätigten sich bereits kurz darauf die ersten Sammler.

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Eine Legende und eine der teuersten Marken der Welt: die blaue Mauritius. Archivfoto

Bis dahin hatten Stempel oder auch handschriftliche Vermerke die Briefe freigemacht. Auch derlei vorphilatelistische Objekte sind heute bei Sammlern begehrt. Seltene Stempel werden unter Fachleuten häufig zu fünfstelligen Euro-Beträgen gehandelt. Und selbstredend werden sogar Briefe ohne Stempel gesammelt. So besitzt einer der hiesigen Briefmarkenfreunde beispielsweise einen Brief, den die erste Crailsheimer Posthalterei 1689 abgestempelt hat - natürlich ein ebensolches "Schätzchen" wie der Originalbrief einer "Anna von Crailsheim" vom 11. April 1542.

Erste Treffen von Briefmarkenfreunden sind aus den 1850er-Jahren verbürgt, die ersten deutschen Vereine gründeten sich etwa zehn Jahre später. Die klassische Philatelie befasst sich mit Briefmarken einzelner Staaten oder begrenzter Zeiträume. Dabei kommt es oft auf Besonderheiten der Marke selbst oder der Entwertung an. Auch Ersttagsbriefe, Schwarz- und Fehldrucke oder Fälschungen sind heute beliebte Sammelgebiete.

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