Pflegeheim bereit für Bewohner: Alexandrinenstift weiht Erweiterung ein

Den neuen Trakt eingeweiht und die neue Hausdirektorin eingeführt: Beim Alexandrinenstift in Satteldorf hat sich einiges ereignet. Bei den Feierlichkeiten wurde die Zusammenarbeit aller gelobt.

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  • Die Ehrengäste (von links): Bürgermeister Kurt Wackler, Pfarrerin Kirsten Huxel, Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, Hausdirektorin Irina Michnowez, Sozialdezernent Thomas Hagg, Friedrich Schuhmann und Regionaldirektor Achim Holl. 1/2
    Die Ehrengäste (von links): Bürgermeister Kurt Wackler, Pfarrerin Kirsten Huxel, Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, Hausdirektorin Irina Michnowez, Sozialdezernent Thomas Hagg, Friedrich Schuhmann und Regionaldirektor Achim Holl.
  • Die Terrasse im Innenhof und der Gemeinschaftsraum dahinter sind Teil des Erweiterungsbaus. Fotos: Dominik Prüfer 2/2
    Die Terrasse im Innenhof und der Gemeinschaftsraum dahinter sind Teil des Erweiterungsbaus. Fotos: Dominik Prüfer
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Zwölf neue Zimmer, ein großer, lichterfüllter Gemeinschaftssaal und eine Terrasse im Innenhof - das alles gehört zur Erweiterung des Alexandrinenstifts. Jetzt ist der neue Trakt in Satteldorf offiziell eingeweiht worden.

Mit den neu geschaffenen Einzelzimmern wurde das Seniorenstift nun auf 50 Plätze erweitert. "Besonders stolz sind wir auf unsere durchschnittliche Auslastung von 97,8 Prozent hier in Satteldorf", sagte Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der evangelischen Heimstiftung. Die Organisation fungiert als Trägergesellschaft des Alexandrinenstifts. Auch die Tatsache, dass 81 Prozent der Angehörigen wieder den Pflegedienst der Heimstiftung wählen und mehr als die Hälfte selbst in eines ihrer Heime einziehen würden, betonte der Geschäftsführer. Die Vertrauenspartnerschaft mit der Gemeinde Satteldorf, der Kirchengemeinde um Professor Dr. Kirsten Huxel sowie der Firma Schuhmann als Bauherr und Verpächter des Stifts bezeichnete Schneider als "sehr wichtig".

Neuer Abschnitt im Leben

Neben der Einweihung gab es noch einen weiteren feierlichen Anlass. Nach 16 Monaten als Interimsleiterin des Alexandrinenstifts wurde Irina Michnowez nun offiziell in das Amt der Hausdirektorin eingeführt. "In dieser Zeit ist es ihr gelungen, das Alexandrinenstift wirtschaftlich und strukturell sowie im Ansehen weiterzuentwickeln", so Schneider. Die neue Hausdirektorin zeigte sich glücklich über ihre neue Aufgabe. "Nicht nur ich beginne einen neuen Abschnitt in meinem Leben", so Michnowez. Sie wolle, dass sich alle Bewohner geborgen und wohlfühlen.

Satteldorfs Bürgermeister Kurt Wackler kam nicht umhin zu betonen, wie gut das Alexandrinenstift in die Gemeinde integriert sei: "Die Nachfrage nach Heimplätzen war schon in den frühen Jahren sehr hoch", so Wackler. Deshalb begann man bereits 2008 mit Gesprächen über eine Erweiterung des Gebäudes. "Der Wille, eine gemeinsame Lösung zu finden, war zu erkennen", schilderte der Bürgermeister.

Im Januar vergangenen Jahres war der erste Spatenstich. "Auch wenn dieser nur symbolisch stattfand", erinnerte sich Friedrich Schuhmann, Bauherr des Alexandrinenstifts. Bei Minusgraden und Bodenfrost sei es unmöglich gewesen, einen Spaten in den Boden zu treiben, fügte er an. Bereits im Juli konnten die ersten neuen Zimmer bezogen werden. "Besonders schwierig war es für uns, während der Bauarbeiten die Bewohner nicht zu stören", sagt Schuhmann. Die zahlreich anwesenden Heimbewohner während der Einweihungsfeier ließen erkennen, dass das seinen Mitarbeitern wohl gelungen war.

Die Pfarrerin der evangelischen Kirchgemeinde in Satteldorf, Dr. Kirsten Huxel, zeigte sich ebenfalls erfreut. "Wir als Gemeinde wachsen, also muss auch das Stift wachsen", so die Geistliche. Der Fokus ihrer Rede lag auf der Wichtigkeit der diakonischen Arbeit. Diese sei eine tragende Säule des evangelischen Glaubens, sagte Huxel. "Menschen sollten nicht um Fürsorge betteln müssen", ermahnte die Pfarrerin. Ihren Respekt und ihre Anerkennung drückte sie für alle aus, die das Alexandrinenstift stützen und unterstützen.

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