Parkverbot für Sicherheit

Zu schnelle Autofahrer und parkende Fahrzeuge, die die Durchfahrt von Rettungswagen verhindern, soll es im Bereich der Schubarthalle bald nicht mehr geben. Der Rat hat die Planung dazu einstimmig beschlossen.

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Mehrmals hat sich der Obersontheimer Bauausschuss getroffen, um eine gute Lösung für mehr Sicherheit zu finden. Zuletzt war es noch um die Gestaltung des Wendepunkts vor der Schubarthalle gegangen. Bei Veranstaltungen in der Halle kommt es immer wieder vor, dass dort Autos parken und den Rettungsweg versperren.

Das Gleiche gilt für die Straße vor dem Vereinsheim: Auch dort verengen oft beidseits längs geparkte Autos die Fahrbahn. In Zukunft ist dort das Parken nur noch auf der dem Sportplatz abgewandten Seite möglich und zwar in zwei Parkbuchten mit jeweils zwölf Plätzen. Die Autos sollen quer zur Fahrbahn stehen. Zwischen den beiden Parkbuchten ist eine Fahrbahnverengung geplant, die zum Langsamfahren zwingt. Der Gemeinderat will so verhindern, dass Autofahrer die Strecke als Abkürzung nach Markertshofen und Untersontheim nutzen. Dshalb wird die Fahrbahn beim Vereinsheim einige Meter seitlich verlegt, so dass direkt vor dem Vereinsheim weitere fünf und auf der gegenüberliegenden Straßenseite sieben Stellplätze entstehen.

Der neue Wendehammer vor der Schubarthalle hat nur noch einen Durchmesser von zwölfeinhalb Metern. Die Fahrbahn ist auf der Seite zur Halle mit dreieinhalb Metern schmaler als auf der gegenüber liegenden Seite. Autos können dort nicht mehr parken. Im Anschluss an den kleinen Kreisel, der überfahren werden kann, kommen in Richtung Mettelweg/Untersontheim weitere 16 Querparkplätze. Die Kurve zum Mettelweg wird geringfügig ausgebaut, damit Busse dort fahren können. Insgesamt gibt es dann im Umkreis der Halle 167 Parkplätze. "Bei großen Veranstaltungen parken aber sicher auch in Zukunft einige Autofahrer im Wohngebiet", meinte Kämmerer Dieter Brunner in der Ratssitzung.

Für Fußgänger und Sportler, die von der Halle zum Kunstrasenfeld gehen, ist ein asphaltierter Fußweg geplant, der an einer weiteren Fahrbahnverengung die Zufahrt quert. Damit sich der Fußgängerübergang optisch von der Fahrbahn abhebt, wird er gepflastert. Der Fußweg verteuert das Projekt um 10000 auf 220000 Euro, für die Brunner Zuschüsse aus dem Ausgleichstock beantragen will. Die Bauarbeiten beginnen deshalb erst 2015.

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