Parkplatz für 24 Autos: Der Quellhof in Mistlau will sein Umfeld neu gestalten

Der Quellhof in Mistlau will sein Umfeld neu gestalten. Ein Bebauungsplan, für den der Gemeinderat Kirchberg jetzt den Aufstellungsbeschluss gefasst hat, soll die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen.

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  • 2200 Quadratmeter groß ist das Areal, das umgestaltet werden soll. Der Asphaltstreifen links und im Vordergrund ist die ehemalige Rollschuhbahn. 1/2
    2200 Quadratmeter groß ist das Areal, das umgestaltet werden soll. Der Asphaltstreifen links und im Vordergrund ist die ehemalige Rollschuhbahn. Foto: 
  • Rund 1200 Meter misst die Gemeindestraße von Mistlau bis zur Lobenhausener Mühle. Dass ihr Zustand miserabel ist, ist nicht zu übersehen. Kaltasphalt soll jetzt Abhilfe schaffen. Foto: Erwin Zoll 2/2
    Rund 1200 Meter misst die Gemeindestraße von Mistlau bis zur Lobenhausener Mühle. Dass ihr Zustand miserabel ist, ist nicht zu übersehen. Kaltasphalt soll jetzt Abhilfe schaffen. Foto: Erwin Zoll
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Das Bildungshaus, das unter anderem mit erlebnispädagogischen Angeboten für Schulklassen und Jugendgruppen aufwartet, will einige Probleme in seinem Umfeld in den Griff bekommen. So stellen Besucher ihre Autos ungeordnet an der ehemaligen Rollschuhbahn ab, Busse blockieren die Zufahrtsstraße, und es fehlt an Stellflächen für Geräte.

Geplant sind nun unter anderem ein Parkplatz mit 24 Stellplätzen, ein Nebengebäude in offener Holzbauweise für die Lagerung von Geräten und Booten, ein Pavillon mit einer Feuerstelle für erlebnispädagogische Aktionen im Freien und eine Aussichtsterrasse, zu der eine Blechgarage umgebaut werden soll. Im Gegenzug soll die Bodenversiegelung durch den Rückbau der Rollschuhbahn minimiert werden. Der Parkplatz wird mit wasserdurchlässigen Materialien angelegt.

Der Gemeinderat hat den Aufstellungsbeschluss bei Enthaltung von Angela Wanner gefasst. Sie hatte argumentiert, in Mistlau gebe es wegen Lärms und Rauchs, die vom Quellhof ausgingen, "extremen Gegenwind" gegen das Vorhaben. Bürgermeister Ohr entgegnete, solche Einwände könnten im Bebauungsplanverfahren vorgebracht werden.

Mit der Ausarbeitung des Bebauungsplans hat der Gemeinderat das Kreisplanungsamt beauftragt. Die Kosten hierfür trägt der Quellhof wie auch alle weiteren Kosten, die durch das Verfahren entstehen, abgesehen von den Leistungen der Stadtverwaltung. Diese Kostenregelung wird in einem Vertrag zwischen der Stadt und dem Quellhof vereinbart.

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