Otto Throm investiert gut eine Million Euro in Schulungszentrum

Die IVT Otto Throm GmbH wills wissen: Die Industrievertretung aus Gröningen baut im Satteldorfer Gewerbepark II für einen siebenstelligen Betrag ein neues Schulungszentrum. Mittwoch war erster Spatenstich.

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Firmengründer und Geschäftsführer Otto Throm und seine inzwischen zehnköpfige Mannschaft setzen voll und ganz auf innovative und ökologische Haustechnik. Und weil dem Chef vor etlichen Jahren schon bewusst geworden ist, dass es nicht nur darum gehen kann, dem Verbrauch fossiler Brennstoffe Nachhaltigeres entgegenzusetzen, sondern die Alternativen der Kundschaft, den Planern und dem Endverbraucher auch zu erläutern, wird im Hause in angemieteten Räumen seit vier Jahren intensiv geschult.

Jetzt sei die Zeit gekommen für ein eigenes Schulungszentrum mit Büros und allem, was sonst noch dazugehört, verdeutlichte Otto Throm am Mittwoch zunächst in Gröningen und später dann auch am Neubaugrundstück im Satteldorfer Gewerbepark II. Rund 3500 Quadratmeter Grund stehen hier zur Verfügung, auf 550 Quadratmeter ebenerdiger Nutzfläche kommt das neue IVT-Zentrum an der Dieselstraße 5.

Bei der Fertigstellung hat man ehrgeizige Ziele. So sollen die vom Architekturbüro Hans-Christoph Lamparter geplanten neuen Räume bereits Ende Juli bezogen werden. Geschult werden hier künftig Fachhandwerker, Architekten und Planer. Zugleich richtet Otto Throm sein Augenmerk auf den absehbaren Fachkräftemangel. "Heizungsbauer haben jetzt schon Probleme, Azubis und gute Leute zu bekommen", argumentiert er. Umso wichtiger sei es, darauf hinzuarbeiten, dass es in diesem Gewerbe darauf ankommt, andere Wege einzuschlagen als den bislang von vielen allein favorisierten Verkauf von Ölkesseln.

"Das ist nicht unser Interesse", sagte Otto Throm am Mittwoch im Beisein des Bundestagsabgeordneten Harald Ebner (Grüne), der dem 47-jährigen Unternehmer mit Interesse zuhörte und ihm bestätigte, dass derzeit vonseiten der Bundesregierung all jenen ein starker Wind ins Gesicht bläst, die weiter auf erneuerbare Energien setzen wollen. IVT baut schwerpunktmäßig auf den nachwachsenden Rohstoff Holz.

Seit der Betriebsgründung im Jahr 2000 ist das Unternehmen Werksvertretung der Firma ETA Heiztechnik, einem österreichischen Marktführer für Scheitholz-, Pellets- und Hackgutkessel. Außerdem umfasst die Produktpalette, die über die IVT-Außendienstmitarbeiter vertrieben wird, thermische Solaranlagen der Firma TiSUN, Heiz- und Brauchwasserpumpen, heizungstechnisches Zubehör und mobile Energiesysteme für den Heizungstausch oder als Bauheizungen. Mithin also Produkte, die auf dem Weg zur richtungsweisenden regenerativen Energienutzung von Nutzen sind. Und auf die ist die Thromsche Unternehmensphilosophie schließlich ausgerichtet.

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