Oberroter Gemeinderat berät über die Anlegung neuer Erddeponie

Die Gemeinde Oberrot hat in der Vergangenheit mit einer in Ebersberg in Eigenregie betriebenen Deponie für Erdaushub schlechte Erfahrungen gemacht. Das soll nicht wieder passieren.

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Zum wiederholten Mal hat sich der Oberroter Gemeinderat mit dem Thema neue Deponie für Erdaushub im Horschel beschäftigt. Dieses Mal gabs einen Sachstandbericht und eine Beratung über die weitere Vorgehensweise. Das vorgesehene Gelände wurde bereits unter naturschutzrechtlichen Aspekten untersucht. Mit der hydrogeologischen Komponente hat sich die Crailsheimer Geologin Eva Matheis beschäftigt. Alle Unterlagen wurden dem Landratsamt für die weitere Prüfung übersandt.

Von Seiten der Behörde wurde signalisiert, dass das Projekt gute Chancen auf eine Realisierung hat. "Nach unserer Einschätzung kann ein abfallrechtliches Plangenehmigungsverfahren durchgeführt werden", heißt es. Das wäre der nächste Schritt, erklärte Bürgermeister Daniel Bullinger.

Rudolf Heizenreder stellte die Frage in den Raum, wer die neue Deponie künftig betreibt. Kümmert sich die Gemeinde um diese Aufgabe oder wird das Gelände verpachtet? Heizenreder erinnerte an die Probleme der Vergangenheit: "Wir hatten in Ebersberg eine Deponie, die wir in Eigenregie betrieben haben. Dabei sind erhebliche Verluste angefallen." Am Ende sei man froh gewesen als ein Privater auf den Plan trat und der Ansicht war, mit der Deponie lasse sich sogar Geld verdienen. Für Klaus Setzer ist die Frage des Deponiebetreibers ein Punkt, "über den man intensiv sprechen muss". In Ebersberg seien "große Fehler" gemacht worden. In Kornberg habe man es mit einer weiteren Deponie dann "viel besser" gemacht, sagte Setzer. Bürgermeister Daniel Bullinger schlug vor, "wir sehen uns verschiedene Modelle an und sprechen im Gremium darüber".

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