Noch Baustelle bis zum Herbst: Wasser- und Abwasserleitungen in Michelbach werden erneuert

Noch bis Ende Oktober wird in einigen Straßen in Michelbach gebaut. Dort werden neue Wasser- und Abwasserleitungen verlegt. Der erste Bauabschnitt in der Kirchstraße wird Ende Juni abgeschlossen sein.

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Die Seitenstraßen im Ortskern in Michelbach (hier die Kirchstraße, im Bildhintergrund die Grundschule) sind aufgerissen.  Foto: 
Jetzt stellte Ingenieur Klaus Gehring den Baufortschritt vor im Gemeinderat vor. Die Baustellen reichen derzeit von der Kirchstraße bis zum Bereich Wassermann/Dorfplatz. Wie die bei der Gemeinderatssitzung präsentierten Fotos belegten, waren die Schmutzwasserrohre in einem schlechten Zustand, die Randsteine locker. Mit den Stadtwerken wurden Leerrohre verlegt. Die neuen Randsteine sind gesetzt. Die Baugrube sei ordentlich ausgehoben worden, sagte Gehring. Die Gehwege sollen gepflastert werden. Beim Parkplatz an der Sparkasse gibt es drei Pflanzinseln mit kleinkronigen Bäumen. Diese sollen große Baumscheiben erhalten, damit sie sich gut entwickeln. Bürgermeister Werner Dörr ist es wichtig, dass dieser Platz gut ausschaut. Auf Vorschlag von Gemeinderat Franz Weissinger wird der Parkplatz im hinteren Bereich ohne Grünbereich gebaut. Parkplatz und Gehweg sollen über ein so genanntes Anfahrbord abgegrenzt werden, damit niemand auf den Gehweg fährt.

Im Hagenhofweg wird die Straße voll ausgebaut und eine Schottertragschicht erhalten. Der Gehweg dort sei in einem schlechten Zustand, so Gehring. Die Straße soll einen Allee-Charakter bekommen. Der Parkplatz werde drei Buchten aufweisen und Platz für sechs Stellplätze haben. Für weniger Grün an dieser Stelle warb Wolfgang Kaßelkus: „Hier entsteht weiterer Pflegeaufwand für unseren Bauhof.“ Bürgermeister Dörr sieht gerade in diesem Bereich einen Bedarf an guter Optik. „An diesen Bereich kommen viele auswärtige Besucher. Die Gemeinde soll sich dort optisch besonders gut präsentieren.“

Auf Vorschlag von Gemeinderat Franz Weissinger einigte man sich einstimmig darauf, die Parkbuchten anzulegen und die Bepflanzung auf den Rand der Parkplätze zu reduzieren. Ebenso einstimmig einigten sich die Gemeinderäte auf die Variante II mit neuen Randsteinen und einer kontrastfarbenen Bepflasterung des Gehwegs. Auf diese Weise sollen Sehbehinderte sich leichter orientieren können. Die Kosten belaufen sich auf 33650 Euro. Die Gemeinde erhält Mittel aus dem Ausgleichstock, jedoch keine Fördermittel.

Im Kocherweg-Niederwiesen wird teilweise der Kanal erneuert. Die Graugussleitung ist in keinem guten Zustand, die Muffen, das sind die Verbindungsstücke, sind undicht, so Gehring. Die Straße erhält eine neue Decke. Der Gehweg sei in der Vergangenheit oft geflickt worden. Die Wasserleitung wird 51625 Euro kosten, die Kanalsanierung 60624 Euro. Beides wird zeitgleich erneuert, das spart Kosten. Das Votum bei der Abstimmung war einstimmig: Der Gehweg wird asphaltiert, teilweise werden Bordsteine ersetzt. Die Kosten belaufen sich auf 16800 Euro. Außer einer Enthaltung von Marianne Haufe stimmten alle Gemeinderäte zu. Die Arbeiten sind im Zeitplan. Nach Aussage von Ingenieur Klaus Gehring ist die ausführende Firma Haag-Bau bemüht, dass die Straßen so schnell wie möglich wieder befahrbar sind.

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