Nitrat-Werte auf dem Prüfstand

Vor Beginn der Vegetationsperiode sollten die Nitratwerte des Bodens ermittelt werden. Das Landwirtschaftsamt startet dazu eine Messkampagne.

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Zwei Landwirte nehmen Proben vom Ackerboden. Archivfoto: privat

Pflanzen brauchen Nährstoffe, um gut wachsen zu können. Damit Landwirte gezielt und umweltverträglich düngen können, sollten sie wissen, wie hoch die Nitratwerte im Boden sind, schreibt das Landwirtschaftsamt in einer Pressemitteilung. Das Amt rät: "Die Landwirte sollten deshalb im Rahmen des Nitrat-Informations-Dienstes ihre Ackerflächen rechtzeitig auf Nitrat-Stickstoff untersuchen lassen."

Der Gesamtbedarf der mineralischen und/oder organischen Stickstoffdüngung hänge davon ab, welche Feldfrucht angebaut wird und davon, wie hoch der Ertrag sein soll. Auch die im Boden vorhandenen Nitratwerte fließen in die Berechnung der Düngermenge ein sowie auch die individuelle Bewirtschaftungsweise.

Wenn Flächen beispielsweise im Wasserschutzgebiet liegen, müssen bei einem hohen Viehbestand alle Ackerkulturen beprobt werden, bei geringem Viehbesatz nur nach stickstoffreichen Vorfrüchten sowie zu Mais und zu Kartoffeln. Die Untersuchungssaison beginnt für alle Winterkulturen ab 1. Februar, für alle Sommerkulturen ab 15. Februar und für Mais ab 15. März, teilt das Landwirtschaftsamt mit. Die Bodenproben sollten vor der ersten Stickstoffgabe gezogen werden. Um eine Stickstoffmineralisierung zu verhindern, müssen die Bodenproben nach der Abnahme innerhalb von acht Stunden tiefgefroren werden.

An den unten aufgeführten Annahmestellen können alle Landwirte das Werkzeug zur Beprobung ihrer Böden abholen und die Proben abgeben. Eine vorherige Anfrage, ob Werkzeuge zur Verfügung stehen, ist erwünscht. Die Bodenproben werden jeden Mittwochmorgen, in Stoßzeiten auch zweimal wöchentlich, abgeholt.

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