Niedrige Zinsen ausnutzen

Der Vellberger Etat für das Haushaltsjahr 2014 steht. Nach bereits ausführlicher Beratung in der Novembersitzung hat ihn der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nur noch durchgewunken.

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Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 8,575 Millionen Euro, davon sind 2,35 Millionen Euro Personalkosten. Vellbergs Kämmerer Oliver Taubald kommt in seiner Kalkulation auf eine Zuführungsrate des Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt von 491408 Euro. Abzüglich der Kredittilgung und der Kosten für neue Kredite bleibt eine Nettoinvestitionsrate von 281810 Euro.

Insgesamt hat der Vermögenshaushalt 2014 ein Volumen von 2,662 Millionen Euro. Darin sind vorgesehene Kredite in Höhe von 907320 Euro und 650000 Euro aus den Rücklagen enthalten.

Große Posten im Investitionshaushalt sind für die Sanierung des Kanonenturms und des Friedhofs auf der Stöckenburg eingeplant. Für den Grunderwerb und die Erschließung des Baugebiets "Kreuzäcker 2" sind 810000 Euro verbucht, für weitere Kanalsanierungen sieht der Vellberger Haushalt 550000 Euro vor.

2015 stehen die Neubauten für Feuerwehr und Bauhof an. Von den rund 3,02 Millionen Euro Kosten muss die Stadt rund 1,42 Millionen Euro selbst tragen. Auch die Freibadsanierung mit 300000 Euro ist dann eingeplant. Die Schulden der Gemeinde werden deshalb bis Ende 2015 auf rund 3,5 Millionen Euro ansteigen.

Die Gemeinderäte waren sich aber einig, dass die Investitionen in der aktuellen Niedrigzinsphase sinnvoll seien. Für die Jahre 2015 und 2016 rechnet Taubald wieder mit einer positiven Nettoinvestitionsrate. Das bedeutet, dass die Stadt Zinsen und Tilgung von Krediten aus erwirtschafteten Mitteln des Verwaltungshaushalts finanzieren kann.

Eckdaten des Vellberger Haushalts

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