Nicht nur Naturfreunde folgen am Sonntag dem Ruf auf den Sixenhof

Mit Wanderschuhen, wahlweise Gummistiefeln und Rucksack ausgestattet, folgten am vergangenen Sonntag viele Freunde der Natur dem Ruf des Walderlebnistages des Landratamtes Schwäbisch Hall.

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Richtig aufregend war der Walderlebnistag am Sixenhof. Foto: Daniela Röhling

Rund um die forstliche Ausbildungsstätte Sixenhof bei Bergbronn erhielt die Bevölkerung einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Forstamts. Mit einem gewöhnlichen Sonntagsnachmittagsspaziergang hatte der Besuch des Walderlebnistags wenig gemein. An allen Ecken und Enden rund um den Sixenhof findet man Stände. Eine bunte Menschenmenge schlängelt sich auf dem ausgeschilderten Erlebnisparcours. Gespickt mit waldpädagogischen Elementen werden die Besucher über Flora und Fauna informiert.

Gleich zu Beginn eine aufregende Begegnung mit Greifvögeln, Face to Face mit Uhu, Bussard und Co. Theo, 6, und Moritz, 3 Jahre, sind zwar etwas zögerlich, überwinden ihre Hemmschwelle aber schnell. Denn den kleinen Steinkauz kann man streicheln. "Der mag das auch", versichert die Mitarbeiterin der Bieleriet-Falknerei: "Er genießt das, du merkst es daran, dass er die Augen schließt." Ein paar Meter weiter "attackiert" der flaumige Uhunachwuchs die Gummistiefel einer Besucherin. Das ist neu für den sieben Wochen alten Uhu, versichert Falknerin Janina Ill.

Mit viel Geschick hatten die Forstleute einen waldpädagogischen Parcours mit Erlebnischarakter in den Wald gezaubert, der sogar fußfaule Kids von Station zu Station lockte. Die Kilometer kamen einem dabei wie ein Kinderspiel vor. Viel zu interessant waren die Aktionsstände.

Roland Frank von der Jagdvereinigung in Hall, begleitet von Zwacke, seinem deutschen Wachtelhund, klärt mit Humor über die verschiedenen Jagdhunde und deren Funktion auf. Der Wachtelhund spürt alles auf, selbst vor dem Element Wasser macht er nicht Halt. Denn eines ist ja mal klar: "Im kaltem Wasser zieht der Jäger nicht selber seine Badehose an, sondern schickt seinen Hund vor, um die Beute zu suchen."

Für den sechsjährigen Constantin läuft alles nach Plan. Mit Käscher geht der Junior mit seinem Vater Werner Vogt auf Lurchsuche. Die Gummistiefel, so versichert der Papa, hat sich Constantin gestern schon bereitgestellt. Denn schließlich soll auf der Suche nach Wassertieren nichts schiefgehen. Am Ende stehen für alle Besucher ein erlebnisreicher Tag und sicher ein paar neue Erkenntnisse über einen faszinierenden Lebensraum: Wald.

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