Neun Chöre beim Wäldertreffen in Mariäkappel

66 Jahre Wäldertreffen - das heißt: 66-mal haben sich die Gesangvereine der Gegend zum gemeinsamen Singen versammelt. Am Sonntag gings nach Mariäkappel, wo der Liederkranz 150. Geburtstag feiert.

|
Vorherige Inhalte
  • Der Liederkranz Mariäkappel begeht heuer sein 150. Jubiläum. 1/2
    Der Liederkranz Mariäkappel begeht heuer sein 150. Jubiläum.
  • eim 66. Wäldertreffen traten Chöre auch gemeinsam auf - wie hier die Sänger Westgartshausen und Rechenberg (Leitung: Markus Kuhn). 2/2
    eim 66. Wäldertreffen traten Chöre auch gemeinsam auf - wie hier die Sänger Westgartshausen und Rechenberg (Leitung: Markus Kuhn). Foto: 
Nächste Inhalte

Natürlich wurde vorher geprobt, natürlich wurden die besten, schönsten, wohlklingendsten Lieder ausgesucht. "Man will sich ja von der besten Seite zeigen", sagte Erich Feuchter vom Musikverein Waldtann, der gleichzeitig auch Vorsitzender der Wäldergruppe ist - der Gemeinschaft jener sieben Musikvereine also, die sich (mit Gastvereinen) jährlich einmal treffen.

Am Sonntag kamen neun Chöre zusammen - eine imponierende Sänger-Menge: Neben dem gastgebenden Chor, dem Liederkranz Mariäkappel, war dessen Patenchor aus Ellrichshausen dabei, als Gastchor die Eintracht Daudenzell, außerdem der Nachbarchor aus Unterampfrach, dazu die Chöre aus Rechenberg, Westgartshausen, Wildenstein, Stimpfach und Waldtann. Alle hatten sich in Schale geschmissen, trugen ihre Uniformen, Schals oder Chorkrawatten und traten der Reihe nach auf.

"Absingen nennen wir das", erklärte der Mariäkappler Liederkranz-Vorsitzende Anton Kohlbeck. "Es ist die verbindende Kraft des Liedes, die uns hier zusammenkommen lässt."

Nach dem feierlichen Einmarsch der Fahnen, den Grußworten und dem gemeinsam angestimmten "Deutschen Sängergruß", ging es an die Liedbeiträge. Die Sänger waren aufgeregt. Nervöser vielleicht als bei ihren "normalen" Auftritten. Es saßen ja die Kollegen im Publikum, die echten Fachleute also. Und die fachsimpelten zwischen den Liedern natürlich kräftig herum: "Die haben aber einen starken Tenor", hieß es da etwa. Oder: "Ein toller Klangkörper." Aber auch: "Der Sopran könnte ein bisschen stärker singen. . ." Doch alles ging gut über die Bühne - will heißen: über das Podest der voll besetzten Festhalle in Haselhof.

"Das Schöne ist, dass hier nichts aus der Konserve ist", sagte der Kreßberger Bürgermeister Robert Fischer, als er die Chöre begrüßte. Zuvor hatte sich der Vorsitzende des Chorverbandes Hohenloher Gau, Gerhard Hauf, gefreut, dass sich so viele Menschen im Zeichen des Liedes vereinten. "Das Singen fördert die Gemeinschaft", sagte er. So war es dann auch, und so wird es sicher auch im kommenden Jahr sein - dann in Rechenberg.

Für den Mariäkappler Liederkranz ist das Jubiläumsjahr zum 150. Bestehen mit dem gelungenen Wäldertreffen allerdings noch nicht vorbei, kündigte Chorleiter Norbert Sprave an: "Wir haben ja noch das Jubiläumskonzert am 30. November vor uns."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Brand in Lackiererei in Ingersheim

Ein Feuerwehrmann ist beim Löschen des Brandes schwer verletzt worden. Sie ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. weiter lesen