Neujahrsempfang in Frankenhardt: Kampf um Schule geht weiter

Die Bürger von Frankenhardt hängen an ihrer Schule. Mehr noch: Sie unterstützen den Kampf der Gemeinde für den Ausbau zu einer Gemeinschaftsschule, wie sie beim Neujahrsempfang demonstrierten.

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  • Bürgermeister Jörg Schmidt und Julia Stürtz schüttelten beim Neujahrsempfang viele Hände, auch die von Amtsvorgänger Willi Karle. Fotos: Wolfgang Rupp 1/5
    Bürgermeister Jörg Schmidt und Julia Stürtz schüttelten beim Neujahrsempfang viele Hände, auch die von Amtsvorgänger Willi Karle. Fotos: Wolfgang Rupp
  • Die Besucher verfolgten die Bürgermeisterrede mit großer Aufmerksamkeit. 2/5
    Die Besucher verfolgten die Bürgermeisterrede mit großer Aufmerksamkeit.
  • Der Junge mit der Mundharmonika: Constantin Träger (12) aus Sandhof. 3/5
    Der Junge mit der Mundharmonika: Constantin Träger (12) aus Sandhof.
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Das Thema treibt Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft gleichermaßen um: Was wird aus der Wilhelm-Sandberger-Schule in Honhardt? Für Bürgermeister Jörg Schmidt (und nicht nur für ihn) ist die Antwort auf diese Frage klar: Sie muss Gemeinschaftsschule werden, "und dafür werden wir weiter kämpfen". Mit starkem Beifall unterstützten die mehr als 300 Gäste des Neujahrsempfangs gestern Vormittag in der Sandberghalle in Honhardt diese Entschlossenheit.

Schule, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat hätten alles getan, "um den Kultusminister auf Honhardt aufmerksam zu machen", und auch die Bürgermeister der Umlandgemeinden sowie Landrat Gerhard Bauer hätten sich für eine Gemeinschaftsschule starkgemacht. Für Schmidt wäre es unbegreiflich, wenn das Kultusministerium Honhardt nicht berücksichtigt. "Wenn Argumente zählen, dann müssen wir Gemeinschaftsschule werden."

Der Bürgermeister und seine Lebenspartnerin Julia Stürtz mussten viele Hände schütteln, ehe er einen Rückblick auf das "Jahr des Abschieds und Neuanfangs" und einen Ausblick auf das mit vielen Fragen verbundene neue Jahr halten konnte. Die Vergangenheit: Wechsel nach 39 Amtsjahren von Willi Karle auf Jörg Schmidt, spannende und arbeitsintensive erste sieben Monate, Wechsel an der Spitze der Grundschule, weitere Verbesserung der Infrastruktur. Die Zukunft: Kommt es zum prognostizierten Wirtschaftswachstum und kann daran auch die lokale Wirtschaft teilhaben? Wie wirken sich die angestrebten Kürzungen bei der Stromvergütung auf die Windenergie und damit auch auf die geplanten Standorte in der Gemeinde aus? Wie geht es mit den Schulen weiter, und wie entwickelt sich das Verhältnis der Umlandgemeinden zur Stadt Crailsheim? Fragen über Fragen und aus den möglichen Antworten ergeben sich neue Fragen. Aus dieser Erkenntnis heraus zitierte Jörg Schmidt Albert Einstein: "Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden."

Und was kann ein Bürgermeister beeinflussen? Beispielsweise den Haushalt, der in der Gemeinderatssitzung heute Abend verabschiedet werden soll und in dem rund 2,5 Millionen Euro für Investitionen stehen. Kanalsanierung in Gründelhardt, Wohnumfeldmaßnahmen, Nahwärmeverbund in Honhardt und Breitbandversorgung gehören mit zu den geplanten Maßnahmen. Und: Es soll eine Bürgerstiftung gegründet werden. Schmidt verband mit diesem Hinweis den Dank an alle Bürger, die sich in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich engagieren und sich in die Gemeinschaft einbringen.

Wie gut diese Gemeinschaft funktioniert, unterstrich nicht nur der sehr gute Besuch dieses von Ina Giehl und Simone Gahm organisierten Neujahrsempfangs, sondern auch die regen Gespräche nach dem offiziellen Teil. Dieser wurde von Schülern der Musikschule Notentreff unter Leitung von Andreas Bauer nicht nur umrahmt, sondern auf besondere Weise bereichert. Die Gäste würdigten die Leistungen der jungen, talentierten Akteure mit viel Beifall.

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