Neues Kapitel in der Jugendarbeit

Neuland betreten Jugendarbeit und Grundschule: Von Februar an bieten die beiden Jugendarbeiter zwei Projekte an. Kathrin Rosenitsch will mit Kindern gärtnern und Richard Frey will fürs Musikmachen begeistern.

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Die beiden Angebote sind Teil der Ganztagsbetreuung in der Stadt Vellberg. Je zwei Stunden in der Woche planen die beiden Jugendarbeiter Kathrin Rosenitsch und Richard Frey dafür ein. Sie freuen sich, dass sie mit acht beziehungsweise zehn Schülern starten können.

"Wir wissen noch nicht, was da auf uns zukommt. Das ist ja sowohl für die Schule wie für uns ein ganz neues Kapitel", meinte Frey in der jüngsten Gemeinderatssitzung, als er und seine Kollegin die Pläne vorstellten.

Vor Weihnachten hätten sie die Schüler informiert und ihnen Informationsblätter mit Anmeldeformular für die Eltern mitgegeben.

Wichtig sei ihnen, dass die Kinder mit Freude dabei sind und gerne kommen. "Sie sollen die Schule nicht nur als Lernort, sondern auch als Lebensort kennenlernen", erklärte Frey. Das Material etwa für den geplanten kleinen Schulgarten wird aus dem Schul- und Jugendetat der Stadt finanziert.

"Wir hoffen auch auf Unterstützung durch den Bauhof", meinte Kathrin Rosenitsch. Die junge Frau hat schon eine ganze Reihe von Ideen ausgearbeitet, wie sie ihre kleinen Gärtner beschäftigen kann, etwa, wenn es regnet oder wenn es im Garten gerade nichts zu tun ist. "Dann bringe ich ihnen die Natur auf andere Art näher", ist sie sicher. Das Projekt von Richard Frey nennt sich Schulband. Er will zunächst nur mit Percussioninstrumenten beginnen. Damit sei die Schule bestens ausgerüstet, hat er festgestellt.

Musikalische Vorkenntnisse seien nicht erforderlich. "Bei uns kann jeder mitmachen", stellte er klar. Er würde sich freuen, wenn gerade die Kinder kämen, die noch kein Instrument spielen können. Ein Ziel für die Gruppe, das er für realistisch hält, wäre ein kleiner Auftritt bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen des Mineralfreibades im Sommer. "Aber das will ich mit den Kindern besprechen. Es ist ja für uns alle ein Versuch", führte der Jugendarbeiter aus. Er erwarte aber schon, dass die Kinder regelmäßig zu den Stunden kommen.

Wie es denn mit der Unterstützung durch die Schule aussehe, wollte Gemeinderat Walter Neumann wissen. "Schule und Jugendarbeit müssen kooperieren. Die Jugendarbeit wird in Zukunft überall an die Schulen gehen", gab Frey zur Antwort.

Mit dem neuen Jahr haben die Jugendarbeiter die Öffnungszeiten der Jugendräume geändert: In Großaltdorf ist jetzt donnerstags von 15 bis 19 Uhr und freitags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. In Vellberg ist montags wie bisher von 16 bis 20 Uhr offen. Der Dienstagabend ist für die älteren Jugendlichen: von 18 bis 22 Uhr. Jetzt ist auch am Mittwoch offen, nämlich von 15 bis 20 Uhr. Freitag ist der Jugendraum wie bisher von 14 bis 21 Uhr offen.

Vor allem in Vellberg ist schon jetzt erkennbar, dass mit den neuen Öffnungszeiten mehr Besucher kommen. Das Altersspektrum der Gäste liegt zwischen acht und 21 Jahren. Seit dem vergangenen Jahr gibt es dort auch eine Mädchengruppe, die von Kathrin Rosenitsch geleitet wird.

In Großaltdorf kommen durchschnittlich 20 Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren zu den Angeboten. Einige ältere Jugendliche haben auch einen eigenen Schlüssel zu den Räumlichkeiten. Das laufe sehr gut, hieß es.

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