Neue Flügel für Gloria Engel

Was wäre das Weihnachtsfest ohne Engel? Eine geradezu engelhaftes Weihnachtssingspiel hat die Kinderkirche in der Sulzbacher Michaelskirche am vierten Advent aufgeführt und das Publikum begeistert.

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  • Krippenspiel der Kinderkirche: Temperamentvolle Engel singen in der Sulzbacher Michaelskirche. Foto: Urban 1/2
    Krippenspiel der Kinderkirche: Temperamentvolle Engel singen in der Sulzbacher Michaelskirche. Foto: Urban
  • Leonie Engel schlüpfte in die Rolle vom Engelskind Gloria und konnte am Ende wieder fliegen. Foto: Anita Urban 2/2
    Leonie Engel schlüpfte in die Rolle vom Engelskind Gloria und konnte am Ende wieder fliegen. Foto: Anita Urban
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Die Gottesdienstbesucher flogen gemeinsam mit dem kleinen Engel Gloria durch Raum und Zeit, landeten etwas unsanft im Stall von Bethlehem und erfuhren, dass jeder ein kleiner Engel sein kann, wenn man teilt und nur ein kleines Stück von sich gibt.

Das Werk von Siegfried Fietz (Musik) mit Texten von Daniela Dicker passte treffend in die Tage vor Weihnachten. Im Mittelpunkt stand das Engelskind Gloria, das von Leonie Engel unbekümmert und mit viel Herz und Ausstrahlung gespielt wurde. Die temperamentvollen Schauspieler und Sänger verstanden es, viele größere und kleine Rollen überzeugend zu spielen und das Singspiel mit schönem Chorgesang und herausragenden Einzelstimmen zu unterstreichen.

In dem Weihnachtsmusical ging es darum, dass Gloria Engel noch nicht viel vom Engelsein verstanden hat. In der Engelsschule ist sie unaufmerksam, bekommt vom Fliegenlernen nichts mit und weiß nicht, dass sie die Federn an ihren Engelsflügeln zum Fliegen braucht. Was sie aber richtig gut kann, ist zu erkennen, wenn jemand ihre Hilfe braucht. So verschenkt sie einige ihrer Federn etwas voreilig an andere. Der Schreck ist groß, als sie erfährt, dass es ohne die fehlenden Flugfedern nicht zur Erde fliegen kann - und das, obwohl sich dort in Kürze eine Königsgeburt ereignen wird.

Dies ist ein echtes Problem, denn seit Monaten gibt es für den kleinen Engel nichts wichtigeres, als daran teilhaben zu können. Trotz aller Anstrengungen, klappt es mit dem Fliegen einfach nicht und Gloria kann mit ihren Flügeln nur flattern. Als nun die Geburt anstand, hüpfte sie mit ihrem Vater, gespielt von Lukas Köngeter, von Wolke zu Wolke, orientierte sich an dem großen leuchtenden Stern, verpasste diesen aber, und sauste auf die Erde nieder und plumpste mitten in die Krippenszene neben das neu geborene Jesuskind.

Josef, der Schreiner, repariert darauf die Flügel von Gloria mit Hilfe der ganzen Engelsschar. Jeder der Engel schenkte ihr eine Feder, dies schadete keinem und so konnte Gloria Engel wieder richtig fliegen.

Das herzergreifende und melodienschöne Singspiel verdeutlichte, dass Engel immer da und überall sind - und einem erscheinen, wenn jeder nur ein kleines Stück von sich gibt. Jeder Gottesdienstbesucher bekam von kleinen Engelchen, die durch die Reihen der Michaelskirche liefen ein kleines süßes Stück zur Verdeutlichung dieser Art von Nächstenliebe geschenkt.

Für die gelungene Vorstellung gab es einen riesigen Applaus für die vielen Darsteller und für das Kinderkirch-Mitarbeiter-Team, dem es Jahr für Jahr gelingt, die Kinder für die tollen, aussagekräftigen Stücke zu begeistern und so den Besuchern Weihnachten ein Stück näher zu bringen. Pfarrer Matthias Walch hatte für alle Kinderkirchkinder ein Geschenk mitgebracht.

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