Neue Direktorin im Amt

Seit Jahresanfang leitet Inge Ward das Pflegestift Ilshofen. Beim Festakt zum zehnten Geburtstag der Einrichtung wurde sie ins Amt eingesetzt.

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Das Pflegestift in Feierlaune: "Ich begrüße Sie gleich zu zwei Veranstaltungen", sagte Bernhard Schneider am Mittwoch in Ilshofen zu den rund 50 Gästen. Schneider ist der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung, die wiederum Träger des Ilshofener Pflegestifts ist. Gefeiert wurde im Pflegestift erstens der zehnte Geburtstag der Einrichtung und zweitens die Amtseinführung der neuen Hausdirektorin Inge Ward (49).

"Heute genau vor zehn Jahren zogen die ersten drei Bewohner ein", erinnerte die Regionaldirektorin der Heimstiftung, Svantje Popp. Die allererste kam um 9.30 Uhr und lebte immerhin neun Jahre in der Einrichtung. Nach vier Wochen wohnten bereits elf Menschen im Haus, wieder ein halbes Jahr später war die Einrichtung mit ihren rund 50 Betten schon halb ausgelastet.

"Die Entwicklung des Pflegestifts kann man in meinen Augen als Erfolgsgeschichte bezeichnen", sagte Popp, denn die Einrichtung wurde offen und freundlich in Ilshofen aufgenommen. Dies betonte auch Bürgermeister Roland Wurmthaler: "Das Pflegestift ist eine wichtige Infrastruktureinrichtung der Stadt", deren Bedeutung mit dem demographischen Wandel noch zunehmen werde. Deshalb wünsche er sich einen Anbau und damit verbunden eine Erhöhung der Bettenzahl.

Dass das Pflegestift gut in der Gemeinde aufgenommen wird, zeigt sich auch an den gut 20 Ehrenamtlichen, die im Stift mitarbeiten. Viele kommen aus der evangelischen Kirchengemeinde, sagte Pfarrer Holger Layer. Die Ehrenamtlichen organisieren Besuchsdienste und Ausflüge. Der nächste Termin rückt näher: ein Besuch auf der Muswiese.

"Ohne Sie könnten wir vieles so nicht anbieten", bedankte sich Inge Ward. Die neue Hausdirektorin arbeitet zwar schon seit Jahresbeginn in der Einrichtung, doch weil sie das obligatorische Trainee-Programm der evangelischen Heimstiftung durchlaufen musste, konnte sie erst jetzt offiziell im Amt begrüßt werden.

Die Heilbronnerin Ward arbeitet seit 30 Jahren in der Pflege. Die Arbeit in der Pflege sei ein Geben, aber auch ein Nehmen. "Jeden dankbaren Blick nimmt man auf. Er wärmt einem das Herz. Dies gibt einem Kraft, die täglichen Herausforderungen zu meistern", sagte Ward. Ihr sei der individuelle und würdevolle Umgang mit den Bewohnern ein großes Anliegen.

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