Näher bei der Tochter

Neubürger jeden Alters hat Vellberg 2013 dazugewonnen. Bürgermeisterin Ute Zoll hieß sie kürzlich auf dem Neubürgerempfang willkommen. Auch verdiente Mitbürger und Sportler wurden dabei geehrt.

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Bürgermeisterin Ute Zoll begrüßte alle Neubürger, stellte ihnen die Vertreter der Vereine vor und überreichte ihnen eine Tasche mit Informationsmaterial über Vellberg. Einer der allerjüngsten Neu-Vellberger ist der neun Monate alte Sohn von Pratheena Navaratanay. Die junge Frau aus Sri Lanka lebt schon seit 1997 in Deutschland. Mitte Dezember zog die 20-Jährige von Heilbronn nach Vellberg. Im Moment holt sie ihre mittlere Reife nach. Da ist es gut, dass ihr Freund, der aus Indien stammt, sich um den gemeinsamen Sohn kümmert, wenn sie Unterricht hat.

Zu den älteren Neubürgern gehört Renate Haubold. Die 77-Jährige hat eine Weile überlegen müssen, bis sie sich entschieden hat, von Finsterwalde in Brandenburg wegzugehen. Aber da keiner aus der Verwandtschaft in ihrer Nähe lebte, hat sie das Angebot ihrer Tochter gern angenommen. Jetzt hat sie statt einer eigenen Wohnung nur ein Zimmer, aber viel wichtiger sei, dass sie nicht allein ist und nicht in ein Heim muss. So richtig heimisch fühlt sie sich noch nicht, aber ihre Tochter ist guter Dinge, dass die Mutter bald Bekannte findet. "Sie ist ja sehr kontaktfreudig und schon öfter in ihrem Leben umgezogen", meinte sie.

Sabine Krasser und ihr Partner Steffen Winter sind von Crailsheim nach Großaltdorf gezogen. "Wir wohnen jetzt bei seinen Eltern im Haus", erklärte die Mediengestalterin. Nun hat sie es nicht mehr so weit zu ihrem Arbeitsplatz in Hessental und ist in der Regel rechtzeitig zu Hause, wenn die neunjährige Tochter Ayleen und der siebenjährige Pascal aus der Schule kommen.

Bei der Sportler-, Übungsleiter- und Blutspenderehrung lernten die Neubürger einige erfolgreiche und engagierte Mitbürger kennen. Stammgast unter den Sportlern ist Langstreckenläufer Jörg Hanselmann, der zum sechsten Mal geehrt wurde. Ebenfalls schon öfter dabei und gut vertreten waren der Schützenverein mit drei erfolgreichen Jugendlichen und die Familie Hajek: Tochter Andrea ist erfolgreiche Turnerin und Leichtathletin, die Eltern sind seit zehn Jahren Übungsleiter im Turnen. Bei den Blutspendern gab es zwei, die schon 75-mal gespendet haben: Sybille Vielmetter und Hans Wensch, der erst im Alter von 50 damit anfing.

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