Nachfahren der Emigranten sind Gast im Kreis

Im 19. Jahrhundert emigrierten zahlreiche Hohenloher Metzger nach England. Einige deren Nachfahren sind von heute bis Sonntag im Kreis zu Besuch.

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Der Ilshofener Karl-Heinz Wüstner hat die wechselvolle Geschichte der Hohenloher Auswanderer erforscht und dokumentiert. Bewegende Geschichten hat er recherchiert: Etwa die vom Metzger, der innerhalb weniger Jahre einen Lebensmittelkonzern aufgebaut hat oder die einer Familie, die in Folge des Deutschenhasses während des Ersten Weltkriegs nach Hohenlohe zurück kam und hier als Engländer verschrieen war.

Nachfahren der ausgewanderten Hohenloher weilen seit heute im Landkreis. Sie kommen aus Irland, der Schweiz, Kanada und Neuseeland - und natürlich aus England.

Die vom Schrozberger Reiseservice Vogt organisierte Fahrt sieht Führungen im Freilandmuseum Wackershofen vor, eine Besichtigung des Schlachthofs der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft in Schwäbisch Hall sowie des Regionalmarktes in Wolpertshausen. Auch eine Führung durch das Schloss Langenburg steht auf dem Programm, ebenso eine Betriebsführung durch das Weingut Weibler in Bretzfeld-Siebeneich.

Ein Höhepunkt der Reise wird sicherlich der Vortrag von Karl-Heinz Wüstner sein, der am Freitag in Ilshofen einen Teil seiner Recherchen intern vorstellt. Wie Wüstner mitteilt, dient das Treffen auch der Völkerverständigung, schließlich spielten beide Weltkriege für die damaligen Auswanderer eine schicksalhafte Rolle.

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