Muswiesen-Einblicke (5): Bis auf Schnee ist heuer während der Festtage alles drin

Natürlich ist die Muswiese eines der Jahres-Highlights. Bei fortgeschrittener Jahreszeit ist der älteste hohenlohische Jahrmarkt das Finale der Volksfestsaison - quasi ein "Mus" für Jung und Alt aus nah und fern.

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  • HT-Wettermann Andreas "Andy" Neumaier "macht" heuer für Sie das Muswiesenwetter. Privatfoto 1/2
    HT-Wettermann Andreas "Andy" Neumaier "macht" heuer für Sie das Muswiesenwetter. Privatfoto
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Gerade jetzt, wo uns aktuell milde Mittelmeerluft um Nase und Ohren streicht, hofft man, dass es auch vom 11. bis 16. Oktober so bleiben möge. Man hat ja schon viel erlebt in den vergangenen Jahren: Von goldenem Oktober über Nebel und Raureif, strömenden Regen bis hin zu ersten Schneeflocken ist die Bandbreite der Möglichkeiten praktisch unerschöpflich. Heuer greifen wir eher ins Töpfchen mit allmählich sinkenden Temperaturen.

Wetter im Oktober ist beim Wettermann genauso unbeliebt wie das an schwülen Hochsommertagen. Denn ähnlich wie mit den punktuell auftretenden Gewittern, deren Wann und Wo erst kurzfristig bis gar nicht bestimmt werden können, verhält es sich bei ruhigen Wetterlagen mit Nebel und Hochnebel. Die Wetterkarten sehen oft erfreulich aus - das Hoch ist da, aber mit der immer tiefer sinkenden Sonne schaffen es nächtliche Nebel- und Hochnebelpakete nicht mehr, sich tagsüber aufzulösen.

Und so gab es zuletzt manchmal trotz versprochenen Sonnenscheins und goldener Oktoberwärme ein hochnebliges Grau-Dilemma. Das vorherzusagen, hat nicht zwangsläufig was mit dem Wettermann zu tun, der auf der Muswiese vielleicht tags vorher zu tief ins Glas geschaut hätte. . .

Es gibt Fälle, die machen die Wettervorhersage für einen mehrtägigen Zeitraum deutlich einfacher: Wenn klar strukturierte Tiefdruckgebiete mit ihren Wetterfronten über uns hinwegziehen etwa, Eintreff- und Abzugszeiten gut berechenbar sind, dem Festbesucher aber weniger lieb sein dürften. Ein bisschen was von allem, aber wenigstens kein Schnee. So die Aussichten fürs aktuelle Muswiesenspektakel.

Nach dem freundlich-warmen Freitag startet das Muswiesenwochenende leider nicht ganz so rühmlich. Am Samstag mehren sich im Tagesverlauf die Wolken. Nachmittags gibt es einzelne Schauer und Gewitter, abends regnet es zeitweise. Mittags ist es mit 18 bis 21 Grad aber immerhin noch angenehm warm. Erst im abendlichen Regen geht es allmählich runter auf 13 bis 15 Grad.

Am Sonntag sind wir beim angesprochenen Nebellotto. Falls der Nebel sich tagsüber früh genug lichtet, sind durchaus Aufheiterungen und bis zu 20 Grad möglich. Wahrscheinlich bleibt der Hochnebel aber länger über der Region liegen. So wird es bei 15 Grad wohl mehr grau als blau, aber immerhin trocken.

Am Montag zieht vor allem vormittags Regen durch, der nachmittags nachlässt. Auch dann sind Auflockerungen eher Mangelware. Immerhin wird es trockener. Mit rund 17 Grad bleibt es aber mild.

Aus heute unsicherer Sicht wird der Dienstag der schlechteste Muswiesentag. Viele Wolken und ganztägig immer wieder Regenfälle könnten bei nur zwölf bis 14 Grad die Besucher eher in die Zelte treiben.

Am Mittwoch und Donnerstag dagegen ist es bei einem Zwischenhoch meist trocken. Allerdings behauptet sich die Sonne oft nur noch nachmittags - wenn überhaupt - gegen zähe Nebel- und Hochnebelfelder vom Morgen. Mit zwölf bis 15 Grad nähern sich die Temperaturen der dunklen Jahreszeit - dazu etwas Sonne und etwas Wind. Die Nächte sind mit fünf bis null Grad schon bodenfrostanfällig. Was bleibt, ist uns eine tolle Muswiese zu wünschen. Getreu dem Motto: "Ob freundlich, ob nass, es schmeckt die Maß!"

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Bis zum Fest vom 11. bis 16. Oktober gibt das HOHENLOHER TAGBLATT Einblick ins Geschehen, stellt Menschen vor, die die Muswiese prägen, und nimmt auch kleinere oder größere Neuerungen ins Visier.

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