Mr. Joy zaubert und Jesus hilft Zauberer beim Jubiläum von St. Raphael

125-jähriges Bestehen hat die Kinder- und Jugendhilfe St. Raphael am Sonntag in der Sporthalle von Unterdeufstetten mit dem Zauberer "Mr. Joy" gefeiert. Der hinterließ eine begeisterte Schar von Kindern.

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"Mr. Joy" zauberte und jonglierte in Unterdeufstetten.  Foto: 

Jedes Jahr um den Namenstag des Patrons der Kinder- und Jugendhilfe hörten oder spielten Kinder und Jugendliche die biblische Geschichte von Tobias und dem Erzengel Raphael. Dieses Jahr gab es zum Jubiläum einen Zauberer zu erleben: Karsten Strohhäcker alias "Mr. Joy", der es perfekt verstand, sein vor allem junges Publikum mit seinen Darbietungen zu fesseln - und damit geschickt christliche Botschaften zu vermitteln.

Der durch seine Zeit als Missionar in der Zentralafrikanischen Republik geprägte Karsten Strohhäcker ging dabei über die Zauberei hinaus bis ins Akrobatische. So jonglierte er etwa mit Äpfeln, die er dabei verspeiste, aber auch mit bis zu fünf Kugeln - eine davon in grüner Farbe, die für ihn symbolisch für Jesus stand: Das sei der Mittelpunkt, um den sich alles drehe.

Für ihn sei die Botschaft Jesu Orientierung im Leben, stellte er bei der nächsten akrobatischen Nummer fest: auf dem Einrad seilhüpfen oder mit Kindern auf den Schultern Einrad fahren - und schließlich mit Hilfe von Orientierungspunkten auf dem hohen Einrad brennende Fackeln jonglieren. Runterkommen vom Einrad sei nicht schlimm, denn es gebe keinen tieferen Fall als in Jesus Hände, so der missionierende Zauberer und Akrobat.

Verbindung zu Gott

Auch Bezüge zur Arbeit in St. Raphael wusste er herzustellen. So würden auch die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe Orientierungshilfen bieten. Und mit ihrer anhand einer kleinen Schnurzaubernummer gezeigten "Verbindung zu Gott" könne man ihnen vertrauen, sagte "Mr. Joy".

Da musste Svenja aus dem Publikum ihm großes Vertrauen entgegenbringen. Denn sie wurde zum Teil einer ziemlich gefährlich aussehenden Zauberdarbietung. Große, spitze Metallstäbe befanden sich unter einem durchlöcherten Tisch. Und sie durfte sich - ganz Fakir - auf diesen Tisch legen. Auf sie wurde ein Stück Zeitungspapier gelegt und ein Kasten über allem installiert. Mittels eines Hebels wurden die spitzen Metallstäbe hochgedrückt, wobei die Spitzen aus dem Kasten ragten. Die Zeitungsseite war hinterher durchlöchert - Svenja natürlich nicht. Ebenfalls mit Eisenstäben arbeitete "Mr. Joy" bei einer Nummer, in der er durch ein Gitterfenster steigt. Das Publikum prüfte die Massivität der Stäbe. Karsten Strohhäcker schaffte es selbstverständlich problemlos, durch die eng nebeneinandergesetzten Gitterstäbe zu kommen - und begeisterte das Publikum, wie auch nach einem kleinen Vortrag über seine Zeit in Afrika mit einer poetischen Schlussnummer, mit einem aus Papier gefertigten Schneekristall, das schließlich in kleinsten Teilen mit einem Fächer verweht wurde.

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