Mit Liebe gegen den Tyrannen

Rote Papierherzen mussten die Teilnehmer des Ferienprogrammes in Fichtenau sammeln, um den Bewohnern eines fremden Landes Liebe zu bringen. An elf Stationen konnten diese im "Zauberwald" erspielt werden.

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    Die Teilnehmer und Mitarbeiter des Geländespiels im Wildensteiner Zauberwald. Foto: 
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    Beim "Wassertransport" konnten Herzen erspielt werden. Foto: 
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Eine Hetzjagd durch den Wald, durch Unterholz und Gestrüpp, die Geheimagenten des Bösen direkt auf den Fersen: So ging es den "Schmugglern" mit brisanter Mission beim Fichtenauer Kinderferienprogramm im Wildensteiner "Zauberwald".

Die Ausgangslage wurde den 27 Teilnehmern im Gemeindehaus erklärt: Die Untertanen eines Tyrannen wünschen sich wieder mehr Liebe in ihrem Land und bitten daher die Kinder, ihnen diese in Form von kleinen, roten Papierherzen zu bringen. An elf unterschiedlichen Stationen im Zauberwald konnten diese von den vier Gruppen erspielt werden, um ein Liebesbarometer zu füllen. Dafür brauchte man vor allem Geschick, Schnelligkeit und den richtigen Teamgeist. Am Ende gewann, wer die meisten Herzen für die Bewohner des Landes beigesteuert hatte.

Allerdings gab es auch die Kräfte des bösen Herrschers, die Geheimagenten, die alles daran setzten, die Schmuggler zu erwischen. Falls dies geschah, hieß es: Abschied nehmen von einigen Herzen. Zusätzlich musste ein Mitglied aus der Gruppe in das Gefängnis, aus dem man nur freikam, wenn man die Agenten durch zusätzlich erspielte Herzen bestach.

"Mir hat das Geländespiel sehr gut gefallen, aber es war schwer, den Agenten zu entwischen", sagte Marcel Weber. Wenn ein Mitglied seines Teams im Gefängnis saß und Herzen zur Befreiung erspielt werden mussten, hätte er diese lieber für das Liebesbarometer verwendet. "Am besten fand ich aber den Hindernisparcours." Mit verbundenen Augen musste ein Schmuggler den Anweisungen seiner Gruppe folgen und dabei verschiedene Hindernisse überqueren. Er werde auch im nächsten Jahr wieder am Geländespiel teilnehmen.

Weniger Geschicklichkeit als "modisches Gespür" war bei der Station Verkleidung gefragt. Aus einem großen Fundus an Klamotten galt es, sich möglichst "stylisch" zu kleiden und ein kreatives Foto zu knipsen. Je besser das Foto, desto mehr Herzen durften die Schmuggler mitnehmen.

Organisiert wurde das Geländespiel vom EC Wildenstein, der jedes Jahr ein anderes Motto für das Kinderferienprogramm wählt. In diesem Jahr wurde im Vorfeld vor allem das wechselhafte Wetter beobachtet. "Wenn es geregnet hätte, hätten wir eben spontan sein müssen und das Spiel in die Umgebung des Gemeindehauses verlegen müssen", sagte Franziska Aschenbach vom Organisationsteam. Die Jungscharmitarbeiterin und 18 weitere Helfer sorgten für den Auf- und Abbau und einen reibungslosen Ablauf.

Nach dem Spiel kehrten alle Teilnehmer und Mitarbeiter zum Gemeindehaus zurück, um sich bei Hotdogs und Kuchen zu stärken.

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