Mit "Dorle" auf Spurensuche

Ein besonderes Erlebnis in der Landeshauptstadt: Eine Gruppe Landfrauen aus dem Rottal ließ sich in Stuttgart durch die legendäre Markthalle führen und am Ende auch kulinarisch verwöhnen.

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Die Landfrauen mit Marktfrau "Dorle", die viel Interessantes über die Markthalle zu berichten wusste. Privatfoto

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die Fichtenberger Landfrauen kürzlich mit dem Zug nach Stuttgart. Dort erwartete sie eine interessante Führung in der Markthalle. "Dorle", die Marktfrau, begrüßte die Schar aus dem Rottal im Innenhof des Alten Schlosses. Gemeinsam ging es über den Schillerplatz zur Markthalle.

Eingeweiht wurde das im Jugendstil errichtete Gebäude am 1. Januar 1914. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Halle 1953 wieder im alten Stil aufgebaut. Seit 1972 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Es gibt keine Schaufenster und auch keine Außenwerbung. Der Ceres-Brunnen unter der Empore wurde 1916 erbaut, 1944 sehr stark beschädigt und 2009 wieder aufgestellt - durch Spendengelder. Vor dem Krieg waren bis zu 400 Händler in der Halle. Ende der 1950er Jahre begann der langsame Abstieg.

Dann die bange Frage: Abriss oder Kernsanierung? Mit einer Stimme Mehrheit beschloss der Gemeinderat, dass die Markthalle saniert werden soll - außen wie gehabt, innen moderner. Die neue Markthalle entwickelte sich fortan als Spezialitätenmarkt, in dem zurzeit 33 Händler ihre Ware anbieten. Die Vielfalt, gute Qualität und Frische stehen im Vordergrund.

Zum Abschluss ließen sich die Landfrauen kulinarisch von der dortigen Gastronomie verwöhnen.

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