Mehr Tierwohl im Schweinestall

|

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorsitzenden

Die Schweineerzeugervereinigung Kreis Schwäbisch Hall tagte am 13.Januar 2014 in der Frankschen Scheune in Oberaspach. Dabei standen Neuwahlen und ein Vortrag zum Thema Tierwohl im Mittelpunkt.

Turnusgemäß musste ein neuer Vorstand mit Beirat gewählt werden. Der seitherige Vorsitzende Michael Reber aus Gailenkirchen gab nach acht Jahren sein Amt auf. Zum neuen Vorsitzenden wurde Thomas Wieser aus Tiefenbach gewählt. Ihm stehen mit Gerhard Merz (Kerleweck) und Ulrich Brück (Seibotenberg) zwei Stellvertreter zur Seite. Dem Beirat, der den Vorstand in seiner Arbeit unterstützt, gehören zukünftig Gerd Schmieg (Musdorf), Michael Immel (Bibersfeld), Dietmar Setzer (Gaisdorf), And-re" Kollmar (Saalbach), Michael Reber (Gailenkirchen), Klaus Hagelstein (Raboldshau-sen), Friedrich Eberhardt (Hellmannshofen) und Bernhard Seeger (Veinau) an. Aus dem Gremium ausgeschieden sind Wolfgang Neber (Großaltdorf), Günter Sackenreuther (Böhmweiler) und Jürgen Waldbüßer (Ziegelbronn), deren Mitarbeit vom seitherigen Vorsitzenden gewürdigt wurde. Gerhard Merz, langjähriges Beiratsmitglied und Wegbegleiter Rebers, hielt die Laudatio auf den scheidenden Vorsitzenden, dem die Schweinehaltung im Landkreis Hall ein großes Anliegen war. Seine Amtszeit war durch große Umbrüche in der Schweinehaltung geprägt. Er nannte hier insbesondere die Änderungen der Tierschutznutztierhaltungsverordnung, die eine der Ursachen für den rasanten Strukturwandel der letzten Jahre waren. Herr Merz dankte Michael Reber für sein großes Engagement für die hohenlohischen Schweineerzeuger in seiner Zeit als Vorsitzender.

Marco Eberle vom Landesbauernverband stellte im Anschluss die Initiative Tierwohl vor, die vom Lebensmitteleinzelhandel, der Schlachtbranche und den Schweinehaltern ins Leben gerufen wurde. Sie verfolgt das Ziel, den Tieren Haltungsbedingen zu bie-ten, die über den gesetzlichen Standards liegen. Hierzu gehört beispielsweise ein höheres Platzangebot, Zugang zu Raufutter oder Scheuerbürsten. Die dadurch entste-henden Mehraufwendungen sollen den Landwirten über Sonderzahlungen ausgegli-chen werden, die aus einem Fonds des Lebensmitteleinzelhandels gespeist werden.

Mit der Brancheninitiative Tierwohl verspricht man sich neben dem besseren Tierwohl eine höhere Akzeptanz der landwirtschaftlichen Tierhaltung. In der Diskussion wurde deutlich, dass den Landwirten viel daran liegt, ihre Tiere so zu halten, dass sie sich wohlfühlen. Die Bereitschaft, dies den Verbrauchern zu vermitteln, ist groß. Allerdings müssen die mit dem höheren Tierwohl verbundenen Aufwendungen in höheren Prei-sen abgegolten werden.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo