Mehr Platz für Kleinkinder

Die Stadt Gerabronn baut ihr Betreuungsangebot für Kleinkinder aus. Unter anderem können im Kindergarten "Alte Post" auch Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr aufgenommen werden.

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Im Kindergarten "Alte Post" (Foto) sollen künftig Kinder ab einem Jahr betreut werden können. Foto: Erwin Zoll

Nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats soll im Kindergarten "Alte Post" eine Regelgruppe, in der bisher Kinder vom dritten Lebensjahr an betreut werden, auch für einjährige Kinder geöffnet werden. Hier können bis zu 15 Kinder aufgenommen werden, von denen höchstens fünf unter drei Jahre alt sein dürfen.

Bei der zweiten Gruppe in diesem Kindergarten bleibt es dabei, dass Kinder ab zwei Jahren betreut werden können.

Veränderungen soll es auch im Kindergarten "Zeppelineck" geben. Dort wird eine Regelgruppe für Kinder von drei bis sechs Jahren in eine Kleinkindergruppe umgewandelt, in der künftig auch Kinder ab zwei Jahren betreut werden.

Die anderen beiden Gruppe im "Zeppelineck" bleiben unverändert bestehen. Dabei handelt es sich um eine Regelgruppe für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und um eine zweite Regelgruppe mit verlängerten Öffnungszeiten.

Neben den beiden kommunalen Kindergärten gibt es im Stadtgebiet eine private Kindertagespflege in Gerabronn für acht Kinder, wobei maximal drei ab der Geburt aufgenommen werden können, und den privaten Montessori-Kindergarten in Dünsbach, der Kinder ab einem Jahr aufnimmt, sich allerdings nach Angaben der Stadtverwaltung aus der Betreuung von Kindern unter drei Jahren zurückziehen will.

Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, für die neuen Betreuungsformen Betriebsgenehmigungen zu beantragen, damit die erweiterte Betreuung ab dem kommenden Kindergartenjahr angeboten werden kann. Bürgermeister Klaus-Dieter Schumm rechnet damit, dass im Kindergarten "Zeppelineck" kein zusätzliches Personal erforderlich ist, während im Kindergarten "Alte Post" eine weitere Vollzeitstelle eingerichtet werden muss.

In der Beratung betonte Schumm, dass es in den vergangenen Jahren bei der Kinderbetreuung in Gerabronn keine bahnbrechenden Veränderungen gegeben habe. Das Angebot sei kontinuierlich dem Bedarf angepasst worden und habe ihn bis heute gut abgedeckt. Gleichzeitig wies Schumm darauf hin, dass ab dem 1. August der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr gelte. Für die Betreuung von Kindern unter einem Jahr werde es in Gerabronn zunächst kaum einen Bedarf geben. Der Gemeinderat lobte die gute und bedarfsorientierte Arbeit der Kindergärten ausdrücklich. In der Diskussion wurde der Wunsch geäußert, für die Kinderbetreuung in den städtischen Kindergärten mit der Grundschule ein pädagogisches Konzept zu entwickeln.

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