Mainhardt will Beauftragten für Familien

In der Mainhardter Jugendarbeit herrscht Flaute. Nach dem Weggang des Jugendbeauftragten wird über einen Familienbeauftragten nachgedacht.

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In der mittelfristigen Finanzplanung hatte Gemeinderat Wilfried Correll einen Ansatz für die Jugendarbeit vermisst. "Ich erinnere mich noch an die Bushäuslesszene", sagte Correll. Die ist in den 2000er-Jahren für einige Schmierereien, Pöbeleien und Ruhestörungen verantwortlich gemacht worden. Das habe der Jugendbeauftragte Jochen Mager mit seiner Arbeit in den Griff bekommen, so Correll. Mager hatte 2013 nach zehn Jahren in Diensten der Gemeinden Mainhardt und Michelfeld gekündigt, um eine Stelle als Schulsozialarbeiter in Backnang anzunehmen.

Kämmerer Friedmar Wagenländer widersprach Correll. Es sei sehr wohl ein Ansatz im Haushaltsplan enthalten, auch wenn dieser nicht explizit für die Jugendarbeit ausgewiesen sei. Bürgermeister Damian Komor erklärte, dass die Stelle von Jochen Mager vom Landkreis gefördert worden war. In der Verwaltung werde überlegt, ob man die Bereiche Jugend, Schule und Senioren an einen Familienbeauftragten, der das breite Spektrum abdeckt, übergeben könne. Mit dem Jugendbeauftragten des Landkreises, Dietmar Winter, sei man im Gespräch. "Wir bleiben am Thema dran", versprach Komor. Allerdings werde es eine gemeindeübergreifende Lösung mit Michelfeld nicht wieder geben.

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