Mainhardt und Wüstenrot zufrieden mit dem Auftritt bei der Reisemesse CMT

Ein Stand muss nicht mitten in der Halle aufgebaut sein. Das ist die Überzeugung des Mainhardter Bürgermeisters Damian Komor. Er ist mit dem CMT-Auftritt am Gemeinschaftsstand mit Wüstenrot zufrieden.

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Hinter vorgehaltener Hand gab es vereinzelt Kritik daran, wie sich die Gemeinden Mainhardt und Wüstenrot bei der Reisemesse CMT verkauft haben. Der Platz sei zu abgelegen und der Auftritt der Römer nutze sich langsam ab.

"In der Mitte der Halle hat man das Gefühl, dass tatsächlich mehr los sei. Aber dort herrscht dichtes Gedränge und Geschiebe. Man erreicht die interessierten Kunden nicht", erklärt Damian Komor seine Sichtweise. Zum Gemeinschaftsstand seien aber bewusst die Menschen gekommen, die in Mainhardt oder Wüstenrot Urlaub machen wollten. Auch die Umgebung mit Ständen des Hohenlohe+Schwäbisch Hall Tourismus, der Tourismusgemeinschaft Heilbronn oder dem neuen Mawell-Hotel habe sich bewährt. Dass der Luftkurort Mainhardt als einziger im Landkreis Hall am Weltkulturerbe Limes liege, solle künftig noch stärker in den Vordergrund gestellt werden. Ob etwas am nächsten Messeauftritt bei der CMT geändert wird, das will Komor mit dem neuem Wüstenroter Bürgermeister besprechen. Dieser wird am 16. März gewählt.

Ziel: Interesse wecken

Doris Nothdurft, die in der Mainhardter Verwaltung für den Tourismus zuständig ist, zeigt sich mit dem Auftritt ebenfalls zufrieden. Nur der letzte Sonntag sei von den Besucherzahlen her "enttäuschend" gewesen. Der Stand koste jede Gemeinde 1500 Euro, dazu kämen noch die Personalkosten. Stark nachgefragt seien die Erlebnisradler-Prospekte gewesen, die gemeinsam mit sieben Nachbarkommunen herausgegeben würden. "Wir haben Interesse geweckt. Und genau das war unser Ziel", erklärt Doris Nothdurft.

"Wir wollen die Erfahrungen auswerten und dann überlegen, was man verändern sollte", meint Helmut Fischer. Er ist einer der Initiatoren von Marketing Mainhardt. So könne überlegt werden, sich auf das erste Wochenende der Reisemesse CMT zu beschränken, wenn es um den Schwerpunkt Radfahren und Wandern geht. Auch über den Standort könne gesprochen werden. Die SWR-Schaubühne in der jetzigen Halle ziehe schon sehr viele Besucher an, die dann keinen Blick mehr für die Stände am Rand hätten.

"Die Zusammenarbeit zwischen Mainhardt und Wüstenrot ist ganz hervorragend", sagt der Mainhardter Udo Kallina, der am Samstag Standdienst hatte. Man ergänze sich und verweise beispielsweise wechselseitig auf den Fuxi- oder den Dachsi-Pfad. Käme es zu einem großen Gemeinschaftsstand wie dem Schwäbisch-Fränkischen Wald, dann könnten Gemeinden wie Mainhardt oder Wüstenrot untergehen. Mit Römern, Räubern oder der Falknerei Wüstenrot werde dem Publikum viel geboten.

Für den Wüstenroter Bürgermeister Heinz Nägele war es der letzte Messeauftritt in seiner Amtszeit. Er hält es für wichtig, dass die Gemeinden dort präsent sind. Er habe Wüstenrot auch auf der SWR-Bühne präsentieren können. Der Standort sei nicht ganz optimal, dennoch profitiere man von der Showbühne. Ginge es nach ihm, dann sollte die Aufmerksamkeit durch das Anbieten regionaler Produkte wie Käsehäppchen, Schmalzbroten oder Most gesteigert werden.

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