Lob für Großeinsatz

Drei Brände musste die Feuerwehr Wolpertshausen im Jahr 2012 löschen. Kommandant Matthias Frank zog bei der Hauptversammlung Bilanz.

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Ehrungen bei der Feuerwehr Wolpertshausen (von links): Bürgermeister Jürgen Silberzahn, Kommandant Matthias Frank, Karl Köhler, Harald Neidlein, Christoph Pfeifer, Dieter Hermann, Harald Breuninger, Michael Grün, Monika Hermann, Markus Betzelberger und Kreisbrandmeister Jürgen Mors. Weitere Fotos in der Bildergalerie auf www.hallertagblatt.de Foto: Martin Brenner

Matthias Frank wies auf den guten Ausbildungsstand der 56 Feuerwehrleute hin. Neu dabei sind Matthias Mohr und Sven Federolf. Im vergangenen Jahr bildeten sich weitere Feuerwehrleute weiter. So gibt es jetzt 24 Atemschutzgeräteträger (bisher 18).

2012 musste die Wolpertshausener Wehr zu fünf Einsätzen und einem Sicherheitsdienst ausrücken. Darunter waren drei Brände, eine technische Hilfeleistung sowie ein Fehlalarm. Es gab zahlreiche Veranstaltungen und Übungen. Insbesondere ging der Kommandant auf den Großbrand im Ökopark in Wolpertshausen ein. Dort war eine hölzerne Immobilie samt Werkstätten und Wohnung ein Raub der Flammen geworden.

Frank lobte die gute Zusammenarbeit der Wehren aus Crailsheim, Ilshofen, Schwäbisch Hall und der Gesamtwehr aus Wolpertshausen. Der Einsatz zeige, dass sich das interkommunale Üben der Wehren auszahle. Ebenso erinnerte Matthias Frank an das Maibaumfest und die Maibaumversteigerung. Dabei kamen 500 Euro zusammen, die der Grundschule gespendet wurde.

Ehrenkommandant Karl Müller erläuterte den Jahresbericht der Altersabteilung. Bürgermeister Jürgen Silberzahn berichtete, dass ein Antrag auf ein neues LF10/6 gestellt ist. Das TLF sei nach 50 Dienstjahren fast ein Feuerwehr-Oldtimer. Das LF8 sei auch bereits 30 Jahre alt. Silberzahn erinnerte Kreisbrandmeister Jürgen Mors an die dringend nötige Ersatzbeschaffung. Mors versprach, diese zu prüfen. Auch Mors lobte den Ablauf des Großeinsatzes in Wolpertshausen. Dort konnten die zwei Nachbargebäude gehalten werden, erinnert Pressewart Martin Brenner in seinem Bericht. Jürgen Mors ging - wie auch später der Verbandsvorsitzende Alfred Fetzer - auf den demografischen Wandel in der Feuerwehr ein. Beide wiesen darauf hin, dass die Ressourcen der älteren Kameraden in Zukunft besser genutzt werden sollten.

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