Leofelser Burgsanierung kostet weniger

Die gewaltige Summe von fast 1,28 Millionen Euro war für weitere Sanierungsmaßnahmen an der Burgruine Leofels veranschlagt. Tatsächlich kostet der zweite Bauabschnitt wohl nur knapp 850 000 Euro.

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Die Burgruine Leofels ist sanierungsbedürftig. Jetzt hat der Gemeinderat Aufträge vergeben. Foto: Claudia Kern-Kalinke

Fünf Gewerke und die bauhistorische Untersuchung hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Freitag zu vergeben. Alle Angebotssummen der günstigsten Bieter blieben unter den Kostenerwartungen. Trotzdem stimmten bei allen Vergaben Heidrun Jäger, Claudia Freimüller und Gerhard Wüstner (alle CDU) konsequent gegen die Sanierungsmaßnahmen.

Bürgermeister Roland Wurmthaler und Stadtbaumeister Herbert Kraft erklärten, dass die teilnehmenden Firmen zunächst über ein Leistungsverzeichnis und Referenzen streng geprüft wurden. Sie mussten nachweisen, dass sie die geforderten Arbeiten auch tatsächlich ausführen können. Erst nach der Kontrolle erhielten sie die Ausschreibungsunterlagen und konnten ihre Angebote abgeben.

Laut Mehrheitsbeschlüssen des Gemeinderats gingen die Mauerarbeiten zum Angebotspreis von 296 034 Euro sowie die Verpressarbeiten für 374 280 Euro an die Firma Pressbau Erfurt GmbH. Beim Gerüstbau kommt die Firma Uhle Gerüstbau GmbH aus Neckarwestheim (mit Filiale in Kupferzell) mit der Angebotssumme von 61 936 Euro zum Zuge. Die Natursteinrestaurierung wird die Steinrestaurierung Bauer-Bornemann GmbH aus Bamberg für 74 279 Euro übernehmen. Aus Satteldorf kam mit 35 459 Euro das günstigste Angebot im Gewerk Naturstein-Steinmetz von der Firma SDC-Steinsanierung Denkmalpflege Crailsheim GmbH & Co. KG. Der Freiburger Dr. Dr. Thomas Biller übernimmt mit seinem Büro die bauhistorische Untersuchung. Zum Angebotspreis von 6699 Euro gaben die Gemeinderäte ihm besonders gern den Zuschlag: Ein Mitbewerber wollte über 20 000 Euro für dieselbe Leistung haben.

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