Lehrer für Betreuung

Gestern haben sich die kommunalen Landesverbände und das Kultusministerium in Sachen Ganztagesbetreuung an Grundschulen geeinigt.

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Beim Neujahrsempfang der SPD in Schrozberg am Sonntag hatte es Kulturminister Andreas Stoch schon angekündigt: Noch in diesem Jahr werde die Ganztagesbetreuung an Grundschulen in das Schulgesetz aufgenommen und ab dem neuen Schuljahr im September gültig. Gestern nun haben sich die kommunalen Spitzenverbände und das Land geeinigt, teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Nikolaos Sakellariou mit. Er sagt: "Eltern haben künftig Planungssicherheit und können Familie und Berufsleben besser in Einklang bringen."

Die Ganztagesschule kann an drei oder vier Tagen an sieben oder acht Stunden eingerichtet werden. Es steht den Kommunen frei, die Ganztagesschule verpflichtend für die Schüler einzurichten oder als Wahlform. Je nach Ganztagesangebot bekommen die Schulen bis zu vier zusätzliche Lehrerstunden, die zur Betreuung der Kinder eingeplant werden können. Die Hälfte der Lehrerstunden können sich die Schulen in Geld auszahlen lassen, und so auf Wunsch örtliche Vereine einbeziehen. Die Kosten für Mensa und Beaufsichtigung sollen die Kommunen tragen. Sakellariou betont in einer Pressemitteilung, dass dieses Angebot eine wichtige Voraussetzung für eine familienfreundliche Bildungspolitik vor Ort darstelle. Er sagt: "Schwarz-Gelb hat es jahrzehntelang verschlafen, den Ausbau der Ganztagsschule gesetzlich zu verankern und eine Einigung mit den Landesverbänden zu erzielen. Kultusminister Andreas Stoch ist dies im ersten Jahr seiner Amtszeit gelungen."

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