Lebendiger Schlagabtausch

Bundestagswahl: Rund 100 Mittelständler und andere Bürger, aber auch Jugendliche haben die Podiumsdiskussion des Bunds der Selbstständigen in Rot am See verfolgt.

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  • Auf dem Podium im Bürgerhaus Rot am See (von links): Kai Bock (Die Linke), Harald Ebner (Grüne), Christian von Stetten (CDU), Moderator Manfred Setzer, Annette Sawade (SPD), Valentin Abel (FDP) und Stefan Thien (AfD). 1/2
    Auf dem Podium im Bürgerhaus Rot am See (von links): Kai Bock (Die Linke), Harald Ebner (Grüne), Christian von Stetten (CDU), Moderator Manfred Setzer, Annette Sawade (SPD), Valentin Abel (FDP) und Stefan Thien (AfD). Foto: 
  • Manfred Setzer hatte bei der Diskussion seinen letzten  öffentlichen Auftritt im BDS. 2/2
    Manfred Setzer hatte bei der Diskussion seinen letzten öffentlichen Auftritt im BDS. Foto: 
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Im Bürgerhaus in Rot am See stellten sich die Kandidaten Christian von Stetten (CDU), Annette Sawade (SPD), Harald Ebner (Grüne), Valentin Abel (FDP), Kai Bock (Die Linke) und Stefan Thien (AfD) nicht nur den Fragen von Moderator Manfred Setzer, bis vor Kurzem Vorsitzender des Bunds der Selbstständigen (BDS) Rot am See, sonder auch den Fragen der Zuhörer.

Zwei Wochen vor der Wahl wurde die Diskussion zu einem lebendigen Schlagabtausch, bei dem es um Fragen der Bundespolitik und des Mittelstands, zu Fragen zu Person und Partei der Bewerber ging. Dabei wurden die unterschiedlichen Positionen der Kandidaten zur Wirtschaftspolitik, zur Lkw-Maut auf Bundesstraßen und speziell auf der B 290 in Rot am See, Blaufelden und Wallhausen, zum Bürokratieabbau, zum Ärztemangel im ländlichen Raum durch Vorschriften der Kassenärztlichen Vereinigung, zu Lösungen von Problemen der mittelständischen Betriebe durch Fachkräfte- und Lehrlingsmangel deutlich.

Ein breites Feld nahm die Bewertung der digitalen Infrastruktur als einer der wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Chancengleichheit für Mittelstand, Landwirtschaft und Bürgerschaft ein. Einig waren sich die Kandidaten auf dem Podium über eine weitere finanzielle Unterstützung für den Ausbau mit Glasfaserkabel.

Weitere Diskussionsthemen waren die Verbesserung der Situation in den Pflegeberufen in einer immer weiter alternden Gesellschaft, weitere Maßnahmen in Sachen Klimawandel und die Rentenanpassung mit teilweise zu erwartenden Abschlägen. Übereinstimmung gab es überwiegend zur Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Die Themen Landwirtschaft, Bildungspolitik und Schulformen durften nicht fehlen.

Natürlich konnte der Diesel-­Skandal nicht ausgespart werden. Einig waren sich die Kandidaten, dass es sich dabei um Betrug handle und deshalb die Konzerne als Verursacher voll haften müssten.

Es gab natürlich auch Fragen zur Person der Bewerber. Weitgehend einig waren die Kandidaten, warum sie (wieder) Parlamentarier werden wollen. Am Ende der Diskussion stellte Moderator Manfred Setzer fest, dass dem Mittelstand bei der Lösung von wirtschaftlichen Problemen eine wichtige Bedeutung zukomme.

BDS-Vorsitzender Darius Kowalik bedankte sich mit Weinpräsenten bei den sechs Kandidaten und seinem Vorgänger Manfred Setzer für die Übernahme der Moderation. Der Kommentar eines Ehepaares am Schluss der Veranstaltung war eindeutig: „Jetzt wissen wir, wen wir wählen werden.“

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