Landwirtschaftliches Anwesen wird für 550 000 Euro umgestaltet

Eine Jugendeinrichtung soll auf dem früheren landwirtschaftliche Anwesen Flurer in der Schulstraße entstehen. Die Kosten belaufen sich auf 550 000 Euro, an Zuschüssen erwartet die Gemeinde 420 000 Euro.

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So soll die neue Jugendeinrichtung in Blaufelden aussehen. Foto: Privatfoto

Die Gemeinde Blaufelden hat im Rahmen der Stadtsanierung für den ersten Bauabschnitt der Jugendeinrichtung einen Zuschuss über das Sonderförderprogramm "IVP" erhalten. Ende 2011 bestand die Möglichkeit, in diesem Programm weitere Maßnahmen anzumelden. Nachdem der Bezirksbeirat Blaufelden der Planung grundsätzlich zugestimmt hatte, die Umsetzung jedoch wegen unklarer Finanzierungsmöglichkeiten nicht absehbar war, wurde kurzfristig ein Erhöhungsantrag eingereicht. Zwischenzeitlich wurden erste Teilbeträge bewilligt. Außerdem wurde beim Ausgleichstock ein Förderantrag eingereicht.

Zu Beginn des Vorhabens müssen die Scheune und die Garagen sowie teilweise der Stall abgebrochen werden. Die Verwaltung wurde ermächtigt, für die Abbrucharbeiten Angebote einzuholen und an die günstigste Bieterin zu vergeben.

Der ehemalige Stall wird Gruppenraum. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, wird die Containeranlage, in dem das Jugendzentrum derzeit untergebracht ist, entsorgt. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 550 000 Euro einschließlich der Aufwendungen für den Abbruch und für die Herstellung der Außenanlagen. Unter Berücksichtigung der erhofften Fördermittel geht Bürgermeister Klaus Köger davon aus, dass die Gemeinde 130 000 Euro Eigenmittel aufbringen muss. Das Projekt muss bis Ende 2012 abgeschlossen werden.

Bautechniker Alfred Liebetanz erläuterte dem Gemeinderat das Raumprogramm. Im Erdgeschoss sind ein Gruppenraum, ein Raum für die Hausaufgabenbetreuung, die Küche und die Toiletten geplant. Der Hauptzugang mit Windfang ist beim Zwischenbau zwischen dem Wohnhaus und dem ehemaligen Stallgebäude vorgesehen. Im Zwischenbau erhält Jugendrefe-rentin Jutta Reike ein Büro. Dort ist auch ein behindertengerechtes WC vorgesehen. Da alles ebenerdig ist, benötigt man keinen Aufzug. Im ehemaligen Stallgebäude entsteht der eigentliche Jugendraum mit zirka 95 Quadratmeter Nutzfläche. Ein Abstell- und Materialraum, der beispielsweise als Getränkelager genutzt werden kann, ist ebenfalls vorgesehen. Nach dem Abbruch der Scheune und der Garagen entsteht ein überdachter, 40 Quadratmeter großer Freisitz. Um die Nachbarschaft vor Lärm zu schützen, wird an den Freisitz angrenzend ein Erdwall aufgeschüttet.

Jugendreferentin Jutta Reike begrüßte, dass das Jugendzentrum neue Räume erhält. Die Planung sei eine Bereicherung und ermögliche vielfältige Angebote. In der Containeranlage seien die Nutzungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Jutta Reike freut sich, dass Bürgermeister Köger und der Gemeinderat die Jugendarbeit unterstützen und bedankte sich dafür.

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