Künftig nur noch 18 Sitze im Rat

Satteldorf bereitet sich bereits jetzt auf die nächste Kommunalwahl vor. Sie wird voraussichtlich am 25. Mai 2014 über die Bühne gehen. Der Gemeinderat soll dann von 20 auf 18 Sitze reduziert werden.

|

Was sich zunächst anhört wie eine "Entmachtung" des Gremiums, ist lediglich eine Anpassung an die Gegebenheiten. Von den drei Teilorten Satteldorf, Gröningen und Ellrichshausen hat der Zentralort Satteldorf in den letzten Jahren einwohnermäßig am stärksten zugelegt, sodass auch die Zuordnung der Wähler in den Teilorten in ein Missverhältnis geraten war.

Erst 2004 war die Sitzverteilung im Satteldorfer Gemeinderat von 18 auf 20 Mandate erhöht und 2009 bestätigt worden. Mit der jetzt vom Gemeinderat und den Ortschaftsräten akzeptierten Änderung stimmt der Proporz wieder. Satteldorf erhält bei der Wahl 2014 zehn reguläre Sitze zugesprochen, Gröningen fünf und Ellrichshausen drei. 2004 war außerdem die Ortschaftsverfassung von Satteldorf mit eigenem Ortschaftsrat aufgehoben worden.

In Ellrichshausen hat sich der Ortschaftsrat klar dafür ausgesprochen, dass es künftig einen Gesamtstimmbezirk für die Ortschaft gibt, womit die unechte Teilortwahl aufgehoben würde. Die Zahl von acht Ortschaftsratssitzen wird dagegen beibehalten. In Gröningen bleibt die alte Regelung erhalten, berichtete Bürgermeister Kurt Wackler in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Grundlage für die Änderung der Sitzverteilung waren die Einwohnerzahlen am Stichtag 30. September 2012. Demnach gab es zu diesem Termin in Satteldorf 2846 Einwohner. 1377 waren es in Gröningen und 990 in Ellrichshausen. Die Ergebnisse der Änderung fließen in die Hauptsatzung ein. Die Alternative zur jetzigen Lösung wäre ein Aufblähen des Gremiums gewesen, das - bei entsprechenden Ausgleichsmandaten - womöglich gar den Ratssaal an seine Kapazitätsgrenzen gebracht hätte.

"40 Jahre nach der Kreisreform", so Kurt Wackler weiter, wäre es opportun gewesen, die Teilortswahlen zu überdenken. Doch nachdem man "so lange in einem Boot unterwegs war und sich der Gesamtgemeinderat gut entwickelt hat, steht das Thema zumindest zur Kommunalwahl 2014 nicht auf der Tagesordnung", sagte der Bürgermeister.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Keiner soll zurückbleiben

Die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und das Landratsamt im Kreis Ansbach bilden eine Jugendberufsagentur – zur besseren Förderung benachteiligter Jugendlicher. weiter lesen