Krippe: Längere Öffnungszeiten, höhere Preise

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In der Krippe in Haselhof werden bis zu 14 Kinder betreut. Foto: Uli Deck/dpa

Die Kinderkrippe in Haselhof wird sehr gut angenommen - ab September ist sie quasi ausgebucht. Danach hatte es nicht immer ausgesehen: Als der Betrieb im Februar startete, waren gerade einmal "zwei halbe Kinder" angemeldet, wie die Kreßberger Hauptamtsleiterin Birgit Macho in der Gemeinderatssitzung betonte. Sie sprach damit die Möglichkeit des Platz-Teilens (beziehungsweise neudeutsch "Platz-Sharings") an.

Anfang Juli hatte der Gemeinderat nun gar beschlossen, die Öffnungszeiten der Krippe von 13 auf 15 Uhr zu erweitern (das HT berichtete). Jetzt hat er die Gebühren an das neue Angebot angepasst. Vom kommenden Kindergartenjahr an ist es möglich, zwischen sechs Stunden und sechs bis acht Stunden täglicher Betreuungszeit zu wählen. Ersteres wird sechs Euro teurer als bisher (211 statt 205 Euro), womit die Gemeinde - wie üblich - dem Vorschlag der kommunalen Spitzenverbände folgt. Mehr als sechs Stunden Betreuung schlagen mit 281 Euro zu Buche.

Es ist weiterhin möglich, dass sich Familien vier der zehn Plätze teilen. Eltern zahlen für einen halben Platz künftig 55 Prozent des Preises eines ganzen Platzes (bisher: 50 Prozent). Die Preiserhöhung begründet die Gemeinde mit einem gesteigerten Verwaltungs- und Personalaufwand durch das "Platz-Sharing".

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