Krimi und Kellergroove: Im Mawell Resort auf mehreren Ebenen ins neue Jahr gefeiert

Lieber ein Stück Filet zu sich nehmen, als zu einem werden - da waren sich die Gäste der Silvesternacht im Mawell Resort einig. Zahlreiche Gäste erlebten einen abwechslungsreichen Abend auf mehreren Ebenen.

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Zwischen der Schinkenauswahl mit Melone und Grissini, der Pastetenvariation und dem gebratenen Lachs- und Zanderfilet mischten sich plötzlich mörderische Gedanken: Stroganoffs Töchter gaben sich im Panorama-Restaurant "Mord und Totschlag" hin - natürlich nur musikalisch.

Sie eröffneten den Reigen musikalischer Darbietungen am Silvesterabend im Mawell Resort. Gleich zu Beginn gab es mit "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" einen Schlager, den Rebecca Katz und Monika Kolar mit groovendem Swing zum Klingen brachten. Der Krimi wurde mit Gerhard Bronners "Bitte erschieß meinen Gatten" dann richtig konkret, gefolgt von weiblicher Verzweiflung zu "Aber der Nowak will nichts mehr von mir wissen" und "Wo sind deine Haare, August?".

Rebecca Katz schlüpfte zu "Ich brech die Herzen der stolzesten Fraun" auch in Männerrollen und mit Zylinder und Frack in Männerkleidung. Den durch Heinz Rühmann bekannt gewordenen Oldie reicherte die Sängerin mit kleinen Steptanzeinlagen an. Zu "Der Mörder ist immer der Gärtner" wurde eine "Spätzlespress" als Mordwerkzeug hinzugedichtet - ein Grund zum Schlucken, wurden von der Küche zum Büfetthauptgang doch "hausgemachte Spätzle" gereicht - aber mit Sicherheit geschabt und nicht gepresst.

Zu Messerfuchteleien führte schließlich Friedrich Hollaenders "Stroganoff", denn Rebecca Katz, die ihr Publikum gewissermaßen umsang, scheute auch nicht anschauliche Vorführungen vor der Nase des einen oder anderen Gasts. Ob der sich danach tatsächlich filetiert vorkam, war nicht zu erfahren. Schwarzer Humor mischte sich mit Georg Kreislers "A bidlah buh" und "Als der Zirkus in Flammen stand" noch hinzu.

Das zwischen den Büfett-Gängen aufmerksam und begeistert lauschende Publikum konnte sich später weiter an Rebecca Katz Stimme ergötzen. Denn sie wirkte im Anschluss im Panorama-Saal gelegentlich als Sängerin bei der Band ihres Vaters mit. "Al Cat & the Roaring Tigers" forderten dort mit Swing und Schlagern zum Tanzen auf. Von "Ramona" über "You are the sunshine of my life", "Besame mucho" oder "Are you lonesome tonight" bis zu "Tea for two" reichte dabei die Palette.

Vier Stockwerke tiefer hatte fast gleichzeitig die Band "Me and the Heat" im sogenannten Felsenkeller mit Groove zwischen kubanischem Son und Popklassikern gesorgt. Hier war der Andrang besonders groß, sodass der Geschäftsführer Wolfgang Maier die Gesamtzahl der Silvesternacht-Besucher auf 750 Personen schätzte.

Anfangs hatte er noch Sorgen, dass die Büfett-Gänge für etwa 260 Gäste nicht alle rechtzeitig fertig würden. Von dieser Sorge konnte er sich aber schnell befreien. Außerdem war er davon begeistert, dass die Gäste - wie bei der Planung gedacht - auf den unterschiedlichen Ebenen des Resorts flanierten. Und da alles so hervorragend zusammenspielte, war sich Wolfgang Maier zu fortgeschrittener Stunde sicher, dass es dieses Jahr eine Neuauflage geben wird. Einige Gäste hatten sich dafür noch im alten Jahr bereits angemeldet.

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