Kreisrat Zipperer: DRK-Chef Stückle ist in der Pflicht

Der Zweikampf im DRK-Skandal weitet sich zum Dreikampf aus: Nach Georg Schlenvoigt macht nun auch der SPD-Kreisrat Hans Zipperer den DRK-Chef Ulrich Stückle für die Datenfälschungen verantwortlich.

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Dass die Verantwortung für einen Verein oder eine Organisation als ganzer beim Vorsitzenden liegt, sei guter Brauch, rechtlich eindeutig und gute Praxis in Deutschland, erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag, Hans Zipperer. "Es ist traurig, wenn ein Mann wie Ulrich Stückle sich selbst zum Schönwetter-Vorsitzenden degradiert." Er sei in der Pflicht, wenn beim DRK Unregelmäßigkeiten bekannt werden. Stückle ist vergangenen Woche in einer Ausschussitzung vom SPD-Kreisrat und Crailsheimer Alt-Oberbürgermeister Georg Schlenvoigt angegriffen worden, weil er, so Schlenvoigt, abgetaucht sei. Zuvor war bekannt geworden, dass der Rettungsdienstleister des DRK Daten zu Ausrückezeiten der Rettunsgwagen geschönt haben soll. "Die Menschen haben ein Recht darauf, in vollem Umfang zu erfahren, was schief gelaufen ist und vor allem, welche möglichen Folgen sich daraus ergeben." Das Ansehen der Organisation, das Stückle in den Vordergrund rückte, sei im Vergleich zu Menschenleben zweitrangig.

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