Kreis will weiter mit Griechenland kooperieren

Der Landkreis Hall und die griechische Provinz Peloponnes planen eine weitere Zusammenarbeit. Ein Ausbau auf mehrere Bereiche ist vorstellbar.

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Ein Lob bekamen Landrat Gerhard Bauer und sein Dezernent Werner Schmidt von der Grünen-Kreisrätin Claudia Kern-Kalinke. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik befürwortete sie die Zusammenarbeit des Landkreises Hall mit der griechischen Provinz Peloponnes und der Stadt Kalamata bei der Abfallwirtschaft. Eine Delegation der Griechen war Anfang Juni zu Gast im Landkreis, um sich zu informieren, wie hier mit Müll umgegangen wird. So eine Kooperation auf den unteren Verwaltungsebenen sei sinnvoll, es reiche nicht, riesige Finanzmittel nach Griechenland zu schicken", meinte die Kreisrätin. Ob denn auf anderen Gebieten auch eine Zusammenarbeit geplant sei? So wie mit Ost-Deutschland, als nach der Wende Verwaltungsfachleute aus dem Westen die Kommunen unterstützt haben, wollte sie wissen. Das bejahte der Landrat. Sowohl mit der Stadt Kalamata wie auch mit der ganzen Region Peloponnes. Eine Zusammenarbeit könne er sich auf dem Gebiet der regionalen Vermarktung vorstellen. Da bestehe Nachholbedarf, es gebe kaum Genossenschaften. Interesse hätten die Griechen auch am dualen Ausbildungssystem. Zum Aufbau einer funktionierenden Verwaltung unterstütze der badenwürtttembergische Gemeindetag die dortige Verwaltung. Dort sei es üblich, dass das Bürgermeisteramt als Nebenberuf ausgeübt werde.

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