Konzept aus einem Guss

Das Verfahren zur regionalen Schulentwicklung im Bühlertal nimmt Fahrt auf. Am Dienstag hat dies der Gemeinderat Bühlerzell zustimmend zur Kenntnis genommen. Ende März informiert das Schulamt.

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Blick in eine Klasse der Realschule Bühlertann: Die Schüler nehmen rege am Unterricht teil. Archivfoto: Ufuk Arslan

Die drei Bühlertalgemeinden sind sich einig: Sie wollen einen gemeinsamen Antrag zur regionalen Schulentwicklung (RSE) fürs obere Bühlertal stellen.

In Bühlertann hat der Gemeinderat dazu bereits Ende Januar einen entsprechenden Beschluss gefasst. Bei der nächsten Sitzung am Mittwoch kommender Woche steht das Thema erneut auf der Tagesordnung. In Obersontheim ist in der vergangenen Gemeinderatssitzung angekündigt worden, dass das Verfahren eingeleitet werden soll. Bei der Sitzung am gestrigen Abend (Bericht dazu folgt) sollte der Beschluss gefasst werden.

Der nächste konkrete Schritt in dieser Angelegenheit: Am 19. März soll im Rahmen einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung mit den drei beteiligten Gemeinden, Vertretern des Staatlichen Schulamtes Künzelsau und den Schulleitungen der weiterführenden Schularten der RSE-Prozess umfassend erörtert werden.

Ziel ist es, ein Zwei-Säulen-System zu errichten, geht aus den Sitzungsunterlagen in Bühlerzell hervor: Neben dem Gymnasium soll ein integrativer Bildungsweg aus den Schularten Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule angeboten werden. Das Konzept in den drei Gemeinden des Oberen Bühlertals umzusetzen, ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Die Schülerzahlen der beiden Werkrealschulen in Obersontheim und Bühlertann unterschreiten in den kommenden Jahren voraussichtlich die Mindestanzahl von 16 Schülern pro Klasse. Dadurch können Obersontheim kurzfristig und Bühlertann längerfristig eine Werkrealschule nicht mehr aufrechterhalten. Die Realschule Bühlertann dagegen hat stabile Schülerzahlen.

Nach einem Wegfall der Werkrealschulen im Bühlertal wären die nächstgelegenen Werkrealschulen in Gaildorf oder Schwäbisch Hall. Denkbar wäre auch der Besuch einer Gemeinschaftsschule (Rosenberg, Honhardt oder Schwäbisch Hall). Die drei beteiligten Bühlertal-Gemeinden wollen die bisherigen Schulen in der Raumschaft erhalten und einen integrativen Bildungsweg schaffen. Wie dieser aussehen soll, ist offen.

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