KOMMENTAR: Rentner, Lehrer, Bürgermeister

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Man kann sich grundsätzlich die Frage stellen: Müssen Berufspolitiker die Ämter geradezu anhäufen? Man muss es sich fragen, wenn sie ihre Mandate gar nicht so ausüben können, wie es der Wähler erwartet. Wer die meiste Zeit fehlt, bräuchte sich gar nicht erst wählen lassen.

Erkennen wir einmal an, dass ein Abgeordneter mehrere Politik-Ebenen sinnvoll verknüpfen kann. Warum ist es dann so schwer, die Sitzungszeiten anzupassen? Das würde zudem mehr normalen Arbeitnehmern ein Mandat ermöglichen. Doch bislang erwies sich die Kreisverwaltung als recht träge. Warum? Weil die Bürgermeister abends in den Gemeinderat müssen? Vielleicht ist ein Kreistag ohne Abgeordnete auch ein bequemerer. Der Preis: Ein Gremium, in dem wenig Durchschnittsbürger sitzen, dafür aber zu viele Rentner, Lehrer, Bürgermeister.

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