Kleine Muswiese im Sommer - Tag des offenen Hofes in Ingersheim

Ein Bauernhof öffnet die Türen für jedermann bei der "gläsernen Produktion": Unerwartet viele Besucher interessierten sich am Sonntag auf dem Hof der Familie Gronbach in Ingersheim für die Milchproduktion.

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  • Andere stehen noch in der Schlange für die Bratwurst, zwei kleine Besucher schlecken schon Eis vom Bauernhof. 1/4
    Andere stehen noch in der Schlange für die Bratwurst, zwei kleine Besucher schlecken schon Eis vom Bauernhof.
  • Kuh müsste man sein! Links lässt sich eine maschinell putzen, die anderen haben sich hingelegt. 2/4
    Kuh müsste man sein! Links lässt sich eine maschinell putzen, die anderen haben sich hingelegt.
  • Harald Gronbach (rechts im Bild) führt eine Besuchergruppe durch den vor drei Jahren erweiterten Kuhstall. 3/4
    Harald Gronbach (rechts im Bild) führt eine Besuchergruppe durch den vor drei Jahren erweiterten Kuhstall.
  • Neugierde bei den Besuchern und bei den Beheimateten. 4/4
    Neugierde bei den Besuchern und bei den Beheimateten. Foto: 
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Landmaschinenausstellung, Landwirtschaftsmesse, auf der Wiese parken und Gäste aus nah und fern: Am Sonntag hat der Ingersheimer Landwirt Harald Gronbach die Tore seines Hofs geöffnet - es war ein sommerlicher Vorgeschmack auf die Muswiese.

Beim 17. Tag des offenen Hofes der Crailsheimer Landjugend konnte das Publikum aber vor allem in den Betrieb blicken. "Wir haben Glück mit dem Wetter", sagt Gronbach, der die Zahl der Gäste auf mindestens 1500 schätzt; schon der Gottesdienst, der den Tag eingeläutet hatte, war überfüllt.

Die Landjugend organisierte den Rest: Damit auf dem Hof nicht nur das Milchvieh satt wird, bot sie allerlei Speisen und Getränke an. Am wichtigsten war aber eine besondere Erfrischung: Eis von einem Fichtenauer Bauernhof.

Mit einem solchen Besucherstrom hatte die Landjugend wohl nicht gerechnet: "Wir mussten die Getränkevorräte schon wieder auffüllen", meint Michael Kampmann, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, - und das vor 12 Uhr.

Auf der Messe stellten 16 Betriebe aus, allesamt Geschäftspartner des Hofes. Der Maschinenring bot Spiele für Kinder an.

Harald Gronbach führte zweimal Gruppen durch seinen Betrieb. Bei der Aktion "gläserne Produktion" des Landes erklärten Schilder die Produktionsweisen und die Viehhaltung. So konnte das Publikum den Hof auf eigene Faust kennenlernen.

Der Stall wurde vor drei Jahren erweitert und mit moderner Technik ausgestattet. Jedes Tier wird durch einen elektrischen Sensor überwacht: So bekommt es genau die richtige Menge Futter, und anhand der Milchmenge werden Krankheiten erkannt.

"Der neue Stall war eine gute Investition", ist sich Gronbach sicher, "als wir ihn aufgemacht haben, ging so gut wie keine Kuh mehr in den alten Stall." Vor 26 Jahren war sein Hof schon einmal das Zentrum des "Tag des offenen Hofes", der alle zwei Jahre stattfindet. Damals war Gronbach noch selbst Vorsitzender der Landjugend. "Und in Ingersheim hat jeder Vierte einen Hof besessen," meint Gronbach. Heute seien es insgesamt nur noch vier.

Darum werden solche Tage immer wichtiger: Denn das Wohl der Kühe ist nicht nur ihm, sondern auch der Bevölkerung wichtig. Das erkennt Harald Gronbach am Interesse der Menschen - auch außerhalb eines solchen gelungenen kleinen Festes.

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