Kindergarten mit Geschichte

Der Kindergarten Westheim wird erweitert. Bürgermeister Jürgen König erzählte von der Vergangenheit und freute sich über die Gegenwart.

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Die Geschichte des Möckel'schen Kindergarten aus Westheim erzählte Bürgermeister Jürgen König im Gemeinderat. Die Eheleute Jean und Sabine Möckel haben 1918 die Möckel'sche Kinderschulstiftung in Westheim gegründet. 1920 spendete Jean Möckel aus seinem Privatvermögen noch drei weitere Grundstücke mit insgesamt einem halben Hektar. Daraus entstand der Kindergarten in Westheim.

"Die Großzügigkeit der Eheleute Möckel ist heute noch bewundernswert. Unser Kindergarten trägt zu Recht den Namen seiner einstigen Stifter", sagte König. Jean Möckel starb 1938, seine Frau 1947. Der Bau des Kindergartens begann 1956. Weitere Bauabschnitte gab es 1964, 1989, 1994, 2010 und 2015 zur Erweiterung. Begeistert ist Bürgermeister König über die gegenwärtige Arbeit und deren Erfolg. Der Bau verlaufe gut und die Mitarbeiterinnen brächten sich engagiert ein, sagte der Rathauschef.

Landschaftsarchitekt Martin Schäfer stellte die Arbeiten für den Gartenbereich vor. Dazu gehören neue Zugänge, Geländemodellierung und ein neuer Fußweg. Zweiter Bereich sind Ausstattung der Dachterrassen und Dachbegrünung. Vorgeschlagen wurde von ihm, die günstigste Bieterin, Firma Wilhelm Kreativgarten, aus Westheim einzusetzen. Es ist ein Gesamtpreis von 196369 Euro. Dem stimmten alle Gemeinderäte zu.

Vorgestellt wurden von Architekt Wilhelm Kraft die Angebotsergebnisse für die Außenfassade und das Wärmedämmverbundsystem mit Verklinkerung. Vorgeschlagen wurde von Kraft eine höhere Dämmung der Außenfassade. Sonst werden die Fassaden meist mit dünnen Putzschichten ausgeführt. Sie sind anfällig für Beschädigungen. Deshalb wurde von Kraft vorgeschlagen, die Fassade mit Klinkerriemchen zu verkleiden. Sie wären eine stabile Oberfläche und würden gestalterische Verbesserung auch für lange Gebäudeunterhaltung garantieren. Allerdings erhöhten sich die Kosten um 35000 Euro. Dem stimmte der größere Teil der Gemeinderäte nicht zu. Eine Verbesserung der Außenfassade wurde nicht akzeptiert. Architekt Kraft informierte, dass jetzt die Außenfassade verputzt und gestrichen werde, das sei die Standardlösung. Die Kosten liegen bei 92355 Euro.

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