Kinderbetreuung: Mehr Geld für die Kommunen

Die grün-rote Landesregierung stockt die finanziellen Hilfen für die Kommunen zur Unterstützung der Kinderbetreuung deutlich auf. Das gilt für die Kindergartenkinder und auch für die Kleinkindbetreuung.

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Die Kommunen auch im Landkreis haben auf Basis der gesetzlichen Vorgaben des Bundes die Kleinkindbetreuung ausgebaut. Das Land Baden-Württemberg übernimmt seit 2014 einen Finanzierungsanteil von 68 Prozent für die Ausgaben für Personal und Sachmittel. So stieg etwa in Schwäbisch Hall von 2011 bis 2014 die Gesamtunterstützung des Landes von 583000 auf 1,55 Millionen Euro und soll im Jahr 2015 auf insgesamt 2,24 Millionen Euro steigen. Gegenüber 2011 hat Schwäbisch Hall 2014 somit das Zweieinhalbfache an Landesgeldern für die Kinderbetreuung in der Kasse. Ähnliche Zuwachsraten verzeichnen die Städte Crailsheim (plus 57 Prozent) und Gaildorf (plus 34 Prozent). Absolute Gewinner bei der Verteilung sind Gemeinden wie Sulzbach-Laufen (plus 133 Prozent), Untermünkheim (plus 129 Prozent) und Michelbach/Bilz (plus 104 Prozent).

Die Zahlen für 2014 und 2015 gelten nach einer Info des Finanz- und Wirtschaftsministeriums als vorläufig. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sakellariou hatte die Zahlen für 2014 für seinen Wahlkreis schon direkt beim Ministerium abgefragt, heißt es in seiner Pressemitteilung. So ergeben sich von 2011 bis 2014 folgende Steigerungen:

Bühlertann (127000 auf 150000 Euro, plus 18 Prozent), Bühlerzell (120000 auf 166000 Euro, plus 38 Prozent), Crailsheim (174300 auf 272800 Euro, plus 57 Prozent), Fichtenau (220000 auf 287000 Euro, plus 30 Prozent), Fichtenberg (1120000 auf 140000 Euro, plus 25 Prozent), Frankenhardt (191000 auf 327000 Euro, plus 71 Prozent), Gaildorf (583000 auf 784000 Euro, plus 34 Prozent), Gerabronn (173000 auf 180000 Euro, plus 4 Prozent), Ilshofen (337000 auf 552000 Euro, plus 64 Prozent), Kirchberg /Jagst (216000 auf 223000 Euro, plus 3 Prozent), Kreßberg (182000 auf 184000 Euro, plus ein Prozent), Langenburg (76000 auf 143000 Euro, plus 88 Prozent), Mainhardt (323000 auf 512000 Euro, plus 59 Prozent), Michelbach/Bilz (126000 auf 257000 Euro, plus 104 Prozent), Michelfeld (205000 auf 375000 Euro, plus 83 Prozent), Oberrot (214000 auf 299000 Euro, plus 40 Prozent), Obersontheim (219000 auf 287000, plus 31 Prozent), Rosengarten (220000 auf 394000 Euro, plus 79 Prozent), Rot am See (211000 auf 336000, plus 59 Prozent), Satteldorf (212000 auf 390000 Euro, plus 84 Prozent), Schrozberg (233000 auf 338000 Euro, plus 45 Prozent), Schwäbisch Hall (2539000 auf 3568000 Euro, plus 41 Prozent), Stimpfach (130000 auf 186000 Euro, plus 43 Prozent), Sulzbach-Laufen (159000 auf 370000 Euro, plus 133 Prozent), Untermünkheim (160000 auf 367000 Euro, plus 129 Prozent), Vellberg (187000 auf 318000 Euro, plus 70 Prozent), Wallhausen (174000 auf 206000 Euro, plus 18 Prozent), Wolpertshausen (143000 auf 201000 Euro, plus 41 Prozent).

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