Kinder, wie die Zeit vergeht

Andrea Herzog, kommissarische Schulleiterin des Schulzentrums Blaufelden, hat mit Sigrid Deeg und Gabriele Segeritz zwei Lehrerinnen mit der Dankesurkunde für 40-jährige Tätigkeit ausgezeichnet.

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Die kommissarische Blaufeldener Schulleiterin Andrea Herzog (Mitte) gratulierte den Jubilarinnen Sigrid Deeg (links) und Gabriele Segeritz.  Foto: 

Damals noch unter ihrem Mädchennamen Dinnbier trat Sigrid Deeg am 13. August 1976 im zarten Alter von 21 Jahren ihren Dienst an der Schule in Blaufelden an. Trotz ihrer Jugend übernahm die Fachlehrerin für Sport und Hauswirtschaft sogleich als Fachvorsitzende Sport Verantwortung. Auch an höherer Stelle wurde man auf ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten aufmerksam. Bereits 1978 erhielt sie vom Schulamt die Beauftragung zur "AG-Leiterin Sport" für den Schulamtsbezirk. 1988 wurde sie zur Fachoberlehrerin befördert.

Die Erledigung ihres dienstlichen Auftrages, die Kooperation zwischen Schule und dem TSV Blaufelden zu pflegen, hatte auch für das Privatleben der Lehrerin weitreichende Auswirkungen: Aus Frau Dinnbier wurde Frau Deeg. In den 90er-Jahren widmete sich die Jubilarin ihrer Familie und ihren beiden Kindern. Nach dem Ende des Erziehungsurlaubs legte sie 1999 wieder mit vollem Elan los. Sie hat ihren Schwung bis heute nicht verloren.

Durch die Beurteilungen der bei allen beliebten Lehrerin ziehen sich wie ein roter Faden positive Beschreibungen: "Umfassendes Wissen, angenehmer Umgang mit Schülern, hat sich Vertrauen und Anerkennung erworben, Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Freundlichkeit, beliebte Kollegin, gute Zusammenarbeit" - alles Aussagen, die laut Andrea Herzog vom Kollegium vorbehaltlos unterstrichen werden.

Gabriele Segeritz gehört, so Andrea Herzog, eher zu den stillen Mitgliedern des Kollegiums, die wenig Tamtam um ihre Person mache. Die Schulleiterin bescheinigte der seit 1998 in Blaufelden unterrichtenden Jubilarin die Eigenschaften einer ausgezeichneten Teamplayerin.

Vom Kollegium werde sie als exzellente Kunstkennerin geschätzt. Die Bilderausstellungen in den Gängen des Schulhauses zeugten vom kreativen Kunstunterricht. Durch Besuche von Kunstausstellungen vermittle Gabriele Segeritz ihren Schülern stets außergewöhnliche Eindrücke und Erkenntnisse. Andrea Herzog charakterisierte die Kunst-, Französisch- und Mathematiklehrerin als Pädagogin, die ihre erzieherischen Ziele konsequent einfordere. Im Unterricht stelle sie hohe fachliche Ansprüche, in der Beurteilung ihrer Eleven sei sie gerecht und korrekt. Das Kollegium schloss sich den Glückwünschen an.

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